Bücher

Von Thriller bis Liebensroman: Mit einem guten Buch lässt es sich so richtig gut entspannen und dem Alltag entfliehen. Hier werden die neusten Schmöker präsentiert.

E.D. Baker: Esmeralda, Froschprinzessin

Welche Frau hat sich nicht schon mindestens einmal im Leben gefragt, was passieren würde, käme ein leibhaftiger Frosch daher und ließe sich küssen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man mal einem Frosch irgendwo in weiter Flur begegnet, mag ja noch angehen, aber geküsst wird er in der Regel nicht ? aus welchen Gründen auch immer. Und doch ? es hätte der berühmte Prinz sein können! Die amerikanische Autorin E. D. Baker rollt die althergebrachte Geschichte mal von einer anderen Seite auf und hat auf diese Art und Weise ein Kinderbuch zustande gebracht, das auch Erwachsenen vergnügliche Lesestunden beschert.

Erfahren Sie mehr »

John Grisham: Der Gefangene

Wer John Grisham bisher für einen Autor anspruchsloser Unterhaltungsliteratur hielt, muss sich mit dem 19. Werk seiner Bestsellerliste eines Besseren belehren lassen. Mit dem Sachbuch ?Der Gefangene? entpuppt sich der ehemalige Anwalt als moralischer Kreuzzügler.

Erfahren Sie mehr »

Ist Orhan Pamuk Armenier?

"Pamuk trifft die Rache des Textes an seinem Autor, der glaubt, seine Intelligenz ermögliche es ihm, die Suppe, die er den Helden seiner Romane auszulöffeln gab, selbst nicht essen zu müssen"

Erfahren Sie mehr »

Auszeichnung wurde posthum verliehen

Büchner-Preis für Sprachmagier Oskar Pastior (1927-2006)

Der Büchner-Preis ist die Krönung eines literarischen Lebenswerks. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verlieh am Samstag in Darmstadt die Auszeichnung posthum an Oskar Pastior. Der Schriftsteller war am 4.Oktober in Frankfurt verstorben. Die Akademie würdigte mit der Ehrung das "einzigartige künstlerische Werk" des Autors. Pastior sei ein "Magier der Sprache gewesen", der ein Oeuvre von größter Radikalität und Formenvielfalt geschaffen habe, hieß es zur Begründung.

Erfahren Sie mehr »

Nordic Bookcrossing auf Rädern

?Lies mich auf? is anseggt in Sleswig-Holsteen. Wenn de Bahn kummt. Se hebbt de niege Aktion rutbröcht. Wi dat geiht? Du tust Isenbohn föhrn un een Book finden, awer nich bannig öwer wunnern. Leber smökern und ook een Book in Toch ?vergeeten? tun, ümmer wedder. Dat schull de Lüüd ünner de Arms griepen ton Snacken.

Erfahren Sie mehr »

Askese, verstehste?

Im New Yorker spürt Anthony Grafton dem "akademischen Charisma" nach: Wozu braucht ein Professor eine Frau und ein großes Haus? Um möglichst ungestört arbeiten zu können natürlich

Erfahren Sie mehr »

Herbstzeit , Wanderzeit oder etwa nicht? Herbst ist auch Lesezeit – Eine Wanderung durch die Vergangenheit

Wer bereits einmal auf Strecke oder von Hütte zu Hütte im Hochgebirge gewandert ist, der kann nachvollziehen, was es heißt mit schlechter oder nur unzureichender Ausrüstung losziehen zu müssen und zugleich weiß er um die Magie der Berge, des Weges, der tatsächlich zum Ziel wird, von den Ausblicken und den Verlockungen immer weiter und immer höher zu kommen. Nun hat schon vor vielen Jahren - genau 1933 - ein 18 jähriger Brite, der wegen einer Mädchengeschichte von der Schule geflogen ist, sich in Nagelstiefeln und Armeemantel aufgemacht um quer durch Europa nach Konstantinopel ( Istanbul) zu gelangen. Weniger die Höhe als der Weg waren sein Ziel. "Eine Zeit der Gaben" beschreibt eine Wanderung durch die an Kultur und Geschichte so reiche Landschaft Europas kurz vor deren Zerstörung durch den Zweiten Weltkrieg.

Erfahren Sie mehr »

Stefan Zweig, ein Europäer aus der Welt von gestern

Zum 125. Geburtstag des großen Erzählers gibt es eine wunderschöne Sonderausgabe seiner Meistererzählungen. Stefan Zweig, der österreichische Schriftsteller (1881-1942) war ein Erzähler aus Leidenschaft. Seit er 1904 seine erste Novelle veröffentlichte, blieb er dieser Gattung bis zu seinem Freitod im Exil auf der Flucht vor den Nationalsozialisten in Petrópolis bei Rio de Janeiro treu.

Erfahren Sie mehr »

Neue Gesellschaft für Literatur feiert runden Geburtstag

Vor 30 Jahren wurde die NGL als Fördergesellschaft für Literatur in Erlangen gegründet. Abwechselnd traf man sich im damals noch kleinen Kreis zu Lesungen und vor allem auch, um konstruktive Kritik aneinander zu üben. Bereits 1987 musste die Mitgliedschaft des erlesenen Zirkels auf 50 Personen begrenzt werden. Weitere Auflage: die Schriftsteller sollten im fränkischen Raum zuhause sein.

Erfahren Sie mehr »