Der Autor als junger Hund

family: Arial“>Als echten Unsympath schildert Daniel Mendelsohn den Autor Jonathan Franzen in seiner Besprechung von Franzens autobiografischen Essays "The Discomfort Zone". Franzen sei eine tragische Figur, die ihren Sturz (in der Publikumsgunst) selbst zu verantworten habe (zur Erinnerung: Franzen fand seinen Bestseller "Die Korrekturen" zu genial für Oprah Winfreys populären TV-Buchclub und kränkte damit ein Millionenpublikum von Oprah-gesteuerten Leseratten; s. die ganze Story in der Boston Review): "Wie dieses unappetitliche Buch zeigt, hat Franzen, anders als Ödipus, nichts dazu gelernt. Die in der Oprah-Affäre zur Schau gestellte selbstgefällige Cleverness einerseits, die entwaffnende, manchmal unangebrachte Offenheit andererseits, Egozentrik, Altklugheit und die von Unreife zeugende Unfähigkeit, die Wirkung seiner Brillianz auf andere zu ermessen – sie bestimmen nicht nur Franzens Karriere, sondern den ganzen Mann." Darum, meint Mendelsohn, habe sich Franzen, wie er in seinem Buch schreibe, als Kind auch nicht mit dem Loser Charlie Brown identifizieren können, sondern mit Snoopy, "der sogar zu ichbezogen ist, um zu merken, dass er kein Mensch ist".

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