Kategorie: Wörter

Wie schreibt man das nochmal? Oft fallen uns im Alltag manche Rechtschreibregeln nicht mehr ein. Hier sorgen wir für Klarheit im Rechtschreibdschungel!

Dem Menschen macht die Nacht vor allem deshalb Angst, weil er im Dunkeln nichts mehr sieht. Denn er ist ein Augentier. Diese Abneigung gegen das Unsichtbare gilt auch für den Text: Sehen wir das Beschriebene nicht mehr vor uns, geht alle Wirkung dahin.

Wenn große Männer sprechen, klingt das, was sie sagen, oft so überzeugend, dass wir Laien gar nicht mehr nachzufragen wagen. Zum Beispiel, wenn John Locke über die Sprache spricht:

Japan leidet unter den Hundstagen, dort sorgt eine Hitzewelle für akuten Energie-Notstand. All die laufenden Klimaanlagen fressen inzwischen mehr Strom, als zur Verfügung steht. Von Hitzewelle kann in Deutschland ja momentan keine Rede sein, dabei enden die Hundstage offiziell doch erst heute.

An einem klaren Nachthimmel funkeln die Sterne zu uns herunter und laden zu ihrer Betrachtung ein, nicht umsonst spricht man dann von einer sternklaren Nacht. Auch dem Sprachinteressierten sind Sterne und Sternbilder nicht schnuppe. Welches Genus hat etwa Beteigeuze? Heißt es der, die oder das Antares? Und welches grammatische Geschlecht hat Pollux?

Von der Handlung lebt gute Literatur eher selten: Im Hotel ‚Zauberberg‘ liegen die Lungenkranken den ganzen Tag auf dem Balkon herum, und sie reden und reden und reden. Auch ob Old Shatterhand nun die Nscho Tschi noch rechtzeitig vom Marterpfahl befreit oder nicht – das ist allenfalls für die 12-jährigen und ihre Heldenträume interessant. Dagegen lebt ein guter Text immer vom Detail – von der ansteckenden Lust des Autors an ausführlicher Beschreibung. Selbst dort, wo es ’nur‘ um einen Kojoten geht.

Was mancher sich so leistet, geht auf keine Kuhhaut. Was aber hat die arme Kuh und gar ihre Haut damit zu tun?

Die stürmische Zeit des Jahres beginnt. Zurzeit tobt leider der Hurrikan „Dean“ durch die Karibik und sorgt dort für verheerende Schäden. Ob Hurrikan, Orkan, Zyklon oder Taifun, die unterschiedlichen Bezeichnungen für windige Urgewalten auf unserem Globus sind vielfältig.

Im Journalismus beschäftigen sich ganze Bücher mit der Kunst der Überschrift. Regeln, die aber in Blogs nur von begrenztem Nutzen sind. Denn hier regiert das ‚Keyword’: Langeweile statt Sprachkunst lässt sich dann nicht immer vermeiden.

Als Letztes sollen noch einmal die Regeln der Groß- und Kleinschreibung erläutert werden. Wie heißt es denn nun: Leid tun oder leidtun?

Viel Verwirrung gibt es auch um die Regeln der Getrennt- und Zusammenschreibung. Das Wichtigste in Kürze: