Wörter

Wie schreibt man das nochmal? Oft fallen uns im Alltag manche Rechtschreibregeln nicht mehr ein. Hier sorgen wir für Klarheit im Rechtschreibdschungel!

Und ewig kreisen die Geier …

Manche Sprachdummheiten sind immun gegen jegliche Aufklärung. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen: In hundert Jahren noch werden solche missbräuchlichen Anwendungen quicklebendig sein - und auch ich predige hier den Schwerhörigen.

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Die Figur des Autors

Manchmal wünsche ich mir, ich könnte noch ?naiv? lesen: Als ob ich in einem Film nur auf die Kamerafahrten achte, so schaue ich auch in einem Buch beim Lesen nur auf die Fäden, an denen Meister Autor seine Marionetten zappeln und zetern lässt, um ?literarische Wirkung? zu erzielen.

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Literarische Blogs

Da sagt doch einer zu mir, ich würde hier ständig über Blogs als Literaturbewegung schreiben, dabei gäbe es doch fast keine Blogs, die diesem Kriterium entsprächen. Ja, Pustekuchen!

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Den Kopf entrümpeln

So modern wir auch zu sprechen trachten - gerade auf dem Gebiet der Bilder, auf dem der 'Metaphern', ist die Sprache eine große Traditionalistin. Wo immer jemand Karriere macht, da suchen wir mit der Bildwelt aus Opas Kavallerietagen im Kopf dann den passenden 'Steigbügelhalter' für seinen Erfolg. Aber bestimmt keinen ökonomisch gesinnten 'Kapitalgeber' - oder auch nur einen 'Sugar Daddy'.

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Sie klauen wie die Raben!

Wobei dies vermutlich eine Beleidigung des schwarzen Federviehs ist. Wenn du aber einem Schriftsteller die Hand gibst, dann zähle anschließend, ob du noch alle Finger an der Hand hast.

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Hin und weg!

Es gibt exzellente Bücher, trotzdem reißt der erste Satz in ihnen noch niemanden vom Hocker. In diese Bücher 'liest man sich ein', bspw. in die Romane von Theodor Fontane oder Stendhal. Es gibt andere Bücher, da schlägt der erste Satz zu wie die große Liebe: Ehe man es sich versieht, ist der Lesesessel zum Reisegefährt geworden und die Imagination trägt uns davon, auch wenn das Buch - das kommt vor - nicht hält, was der erste Satz zu versprechen schien. Einige meiner Favoriten unter diesen Anfängen:

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Nur Worte: Zum 1. Mai

Mein Gott, was dröhnten die Parolen zum 1. Mai, als ich jünger war: Vom 'unüberbrückbaren Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit' war die Rede, vom 'Kampf der werktätigen Massen gegen jede Lohndrückerei', sogar vom 'Klassenkampf', den selbstverständlich 'nicht wir' (also nicht der Prolet) veranstalte, sondern immer nur die anderen, die mit dem Grosz'schen Homburg und der dicken Zigarre im Maul. Ja, sogar von 'einer besseren Welt' war die Rede. Die 'Kapitalistenklasse' zeterte derweil über diese 'marxistische Heerschau'.

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Ab in die Fußnoten!

Gedankenleere ist nur selten das Problem beim Schreiben. Die Leute, die darunter leiden, die schreiben meist kaum ein Wort ? das sind sozusagen ?kognitive Analphabeten?. Das Problem ist üblicherweise die angeborene Größe der Gedanken. Man kommt damit kaum durch die Tür. Geschweige denn, in den Satz hinein ?

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Parodieren ? oder von anderen lernen.

Lernen - das heißt zunächst einmal nachahmen. Da aber dieses Nachahmen eine sehr trockene Tätigkeit sein kann, beginnen wir ? ausschließlich des Amüsemängs beim Schreiben wegen - am besten damit, ein Vorbild am Schopf seiner Manierismen durch den Kakao zu ziehen. Fertig ist die Parodie ?

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Nur Literatur?

Jaja - ich kennen natürlich auch das Vorurteil, dass Leute, die sich mit Literatur und Erzähltechniken beschäftigen, zu viel Zeit haben müssen. Für die wirklichen Macher, die im richtigen Berufsleben stehen, sei solcher Schnickschnack irrelevant. Tatsächlich? Ein Blick aufs folgende Zitat könnte die Ignoranten vielleicht kurieren:

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