Bücher

Von Thriller bis Liebensroman: Mit einem guten Buch lässt es sich so richtig gut entspannen und dem Alltag entfliehen. Hier werden die neusten Schmöker präsentiert.

No monkey business

Frans de Waal schreibt seit 15 Jahren Bestseller über Menschenaffen. Das liegt in erste Linie an seinem Talent, komplexe Zusammenhänge in einer klaren und auch dem Laien verständlichen Art und Weise darzustellen. Wie abtrakt auch immer sein Thema zu sein scheint, ihm gelingt es scheinbar mühelos es mit einer passenden Geschichte aus seinem lebenslangen Umgang mit Primaten und anderen Affen zu illustrieren, ohne die Problemlage zu simplifizieren. Frans de Waal ist ein Erzähler, der in jedem Fall seiner Erfahrung mehr vertraut als jeder noch so ausgefeilten Theorie. In seinem neuen Buch stehen gleich drei Primatenarten im Zentrum seines Interesses: Schimpanse, Bonobo und Mensch.

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Buchmessen-Gastland Indien literarisch

Das Bollywood-Kino hat mittlerweile seine Fangemeinde hierzulande gefunden und doch haftet der indischen Kultur für die meisten von uns etwas Exotisches an, denn die Bollywoodfilme bestärken eher das Fremdartige unserer Indiensicht. Indische Literatur ist dagegen bei uns kaum verbreitet oder wird nicht unbedingt als solche wahrgenommen, denn viele AutorInnen leben und arbeiten im englischsprachigen Ausland.

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Christian Kracht: New Wave (Teil 1)

Krachts Debütroman, den mir eine delikate Freundin aus Freiburg geschenkt hatte, hatte ich Jahre zuvor halb mit Vorsatz, halb aus Schusseligkeit in der Berliner U-Bahn liegen lassen. Als mir klar wurde, dass Kracht den meisten Leuten, mit denen er sich umgab, künstlerisch weit überlegen war, habe ich es bereut

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Bei Anruf Deleuze

Toll! Der Merve Verlag verschickt "mobile Theorie für den Unterwegsgebrauch" per GPRS. Richtig luzid wird Virilio erst bei 180 Sachen auf dem Handyschirm

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Italienische Idylle – einmal anders präsentiert

Bis zu Dickens Zeiten war es ein ungeschriebenes Gesetz, Italien nur durch die humanistische, schöngeistige Brille zu sehen: Man hatte als Tourist seinen Dante, seinen Winckelmann und seinen Gibbon im Gepäck. Dickens Aufzeichnungen seiner Italienreise (1844/45) brechen das erste Mal mit dieser Tradition.

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Ein Lesebuch des Aberglaubens

Es ist ein seltener Fall, dass ein Nachschlagewerk das erste seiner Art ist und dennoch über viele Jahrzehnte hinweg nach Inhalt und Umfang ein unverzichtbares Standardwerk bleibt. Das »Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens« ist eine solche Ausnahmeerscheinung. Es wurde zu Anfang des 20. Jahrhunderts konzipiert und erschien unter erheblichen Schwierigkeiten zwischen 1927 und 1942 in zehn Bänden. Viele seiner Einträge sind inzwischen überholt, aber dennoch ist das Lexikon als ganzes bis heute ein unverzichtbares Hilfsmittel für alle, die sich mit Volksglauben, Sagen, Märchen und anderen Formen der Volksliteratur beschäftigen. Nun ist in der Digitalen Bibliothek eine CD-ROM-Ausgabe des Werks erschienen.

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