Emmy-Verleihung 2011: Gewinner und Verlierer

Die Emmy-Verleihung 2011 zeigte erneut, das Fernsehen in den USA eigentlich ebenso groß geschrieben wird wie Kino. Mit einer Preisverleihung der Superlative inklusive jeder Menge Hollywood-Größen zeigte der kleine Bruder des Oscars, dass er sich eigentlich gar nicht verstecken muss. Wer bei der Verleihung für die besten Fernsehauftritte des Jahres die Gewinner, wer die Verlierer und was die Highlights der Show waren, hier ein kleiner, aber feiner Überblick.

Emmy-Verleihung 2011: Die Highlights des roten Teppich

  • Top: Ganz klar zu erkennen waren zwei Trendfarben (die wir übrigens auch in unseren Modetrends für den Herbst und Winter erwähnt haben): Kräftiges Rot und strahlendes Blau. Allen voran Kate Winslet überzeugte in ihrer figurbetonten Robe in Rot, auch Glee-Star Lea Michele konnte mit Rückenausschnitt und Rot überzeugen. In Blau hingegen war es vor allem Katie Holmes, die alle anderen in den Schatten stellte. Schlicht und doch wunderschön lief sie in einem blauen Traum von Calvin Klein über den roten Teppich. Noch mehr schön angezogene Frauen gibt es hier.
  • Flop: Gwyneth Paltrow bewies Mut, mit ihrem bauchfreien Kleid, das aber irgendwie nicht wirklich zur super zierlichen Schauspielerin passte. Genauso wenig wie Heidi Klum, die in einem Kleid des letzten Gewinners ihrer Show „Project Runway“ auflief, dass ein wenig an einen Salatkopf erinnerte. 

Emmy-Verleihung 2011: Die Gewinner

  • Mad Men: Ganz klar, die Kultserie muss als einer der großen Gewinner des Abends gesehen werden, denn bereits zum vierten (!) Mal in Folge gewann das Spektakel den Emmy für die beste Serie.
  • Kate Winslet: Es scheint, dass sie einfach alles nur ruchtig machen kann. Den Oscar kann sie schon länger ihr Eigen nennen, nun also auch noch einen Emmy. Für ihre Darstellung der Mildred Piece in der gleichnamigen Mini-Serie gewann die Britin den Preis für die beste Hauptdarstellerin in der Rubrik Miniseries/Movie. Und durch ihr Outfit obendrein noch sämtliche Best-Dressed-Listen der Klatschspalten.
  • Die Moderatorin: Jane Lynch machte eigentlich alles richtig. Sie hatte ein tolles und witziges Intro zum Besten gegeben, überzeugte durchweg mit einer großartigen (und lustigen!) Moderation, und konnte – im Gegensatz zu den diesjährigen Oscar-Moderatoren James Franco und Anne Hathaway – durch die Bank alle Kritiker begeistern. Und allein schon mit ihrem Opening verzauberte sie, brachte zum Lachen und startete gut in die Marathon-Preisverleihung.
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  • Auch die Serie Modern Family gehört zu den großen Abräumern des Abends. Mit vier Auszeichnungen staubte sie die meisten Preise ab, und sämtliche Hauptdarstellerinnen der Comedy-Serie sahen einfach bezaubernd aus, allen voran die 20-jährige Sarah Hyland, die ihr Kleid eigens mit einem von Heidi Klum entdeckten Nachwuchs-Designer kreierte.

Emmy-Verleihung 2011: Die Verlierer

  • Der Schauspieler Alec Baldwin sorgte für einen Eklat, da der Sender Fox, der die Emmys übertrug, einen von Baldwin interpretierten Witz über die Rupert Murdoch-Abhöraffäre, einfach mal eben aus dem Programm schmiss. Die Retourkutsche folgte umgehend per Twitter, denn Baldwin blieb sowohl der Veranstaltung fern, als diese unangenehme „Zensur“ von Fox auch noch lautstark zu tweeten.
  • Auch wenn ihn viele als Gewinner sehen, sind die versöhnlichen Worte Charlie Sheens, die er an seine ehemaligen Kollegen von „Two and a Half Men“ richtete, eigentlich nur Zeugnis davon, dass der wohl mittlerweile wieder klar denkende Sheen alles verloren hat, was er besaß. Erfolgsserie weg, Geld weg, wahrscheinlich auch bald die Einladung zu den Emmys. Der erschreckend dünn und deutlich gealterte Sheen muss wohl gerade bei dieser Show bemerkt haben, was er durch seine Drogeneskapaden und Launen, die schließlich zum Rausschmiss führten, alles verloren hat.
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