Wie Barney es sieht (Barney’s Version): Paul Giamatti in einer Glanzrolle

Barney’s Version (dt. Wie Barney es sieht) ist eine biographische Tragikomödie und beruht auf dem Bestseller von Mordecai Richler.

Im Film erzählt der wohlhabende Kanadier Barney Panofsky (Paul Giamatti) aus seinem abenteuerlichen Leben. Barney ist an Alzheimer erkrankt – und so denkt er in Rückblicken an seine tollsten Erinnerungen. Neben seinen drei Ehen und seine Zeit als Künstler in Paris der 60er Jahre erinnert er sich auch an das mysteriöse Verschwinden seines Freundes Boogie (Scott Speedman). Die Polizei geht hier von einem Gewaltverbrechen aus. Doch obwohl die Polizei keine Leiche findet, hält sie ihn trotzdem für schuldig und versucht ihm den Mord an Boogie nachzuweisen. Einzig und allein Barney’s Vater Izzy (Dustin Hoffman) ist auf seiner Seite, scheint aber auch nicht immer alle Tassen beisammen zu haben.

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Drama oder Komödie?

Dank der Erlebnisse von Barney wechselt die Geschichte zwischen Drama und Komödie schwerelos hin und her. Wer Wortspiele und tolle Dialoge liebt, kommt hier auf seine Kosten. Es erwarten einen viele zahlreiche humorvolle aber auch intelligente Dialoge.

Paul Giamatti scheint in dieser Rolle total aufzugehen. Er mimt einen facettenreichen Pessimisten, der mit seiner Impulsivität sehr viel Schaden anrichtet – aber dem Publikum auch unglaublich ans Herz wächst. Alleine schon, wie er seiner großen Liebe Miriam den Hof macht. Ein absoluter Traum. (Und das – obwohl er gerade frisch verheiratet ist.)

Dustin Hoffman, der als Vater von Barney zwischendurch immer mal wieder ins Rampenlicht tritt, hat eine kleine – aber dafür unglaublich komische – Rolle.

Das Drama unter der Regie von Richard J. Lewis startet am 09. Juni 2011 in den deutschen Kinos.

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