Wie ausgewechselt: Komödiantischer Körpertausch mit Ryan Reynolds

Der Inhalt von „Wie ausgewechselt“ ist schnell erzählt: Die Komödie dreht sich um zwei konträre Freunde – einem achtbaren und liebevollen Familienvater und einem Kindskopf -, die im Körper des jeweils anderen landen. Erwähnenswert ist noch, dass der Spaß von den Autoren des Hits „Hangover“ geschrieben wurde.

War das Alles? Na ja, nicht ganz. Wer die Autoren kennt (Scott Moore und Jon Lucas) wird ahnen, dass aus dem schlichten Plot doch mehr herauszuholen ist als man ahnt. Ok, deshalb noch mal von vorne:
Als Jugendliche waren Mitch (Ryan Reynolds, „Selbst ist die Braut“) und Dave (Jason Bateman, „All inclusive“) wie Brüder, doch als Erwachsene gehen beide sehr unterschiedliche Wege. Dave ist ein gestresster und ausgepowerter Anwalt und Familienvater – Mitch ein unbekümmerter Single, ohne Pflichtgefühl, der einfach so in den Tag lebt.

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„Wie ausgewechselt“ – im wahrsten Sinne des Wortes

Mitch beneidet Dave um sein Leben: ein erfolgreicher Anwalt, mit drei wunderbaren Kindern und einer schönen Frau an seiner Seite. Umgekehrt aber ebenso, denn Dave beneidet Mitch ebenfalls: ein unbekümmerter Single, ohne Stress und Verpflichtungen. Beide wünschen sich, so zu sein wie der andere.

Nach einer durchzechten Nacht und einem schicksalhaften gemeinsamen Pinkeln in den Parkbrunnen, erwachen die beiden tatsächlich im Körper des jeweils anderen. Was zuerst nach einem großen Spaß aussieht, einmal so zu leben wie der andere, entwickelt sich schnell zu einem Alptraum, denn jedes Leben hat eine düstere, nicht so lustige Seite. Daves sexy Kollegin Sabrina (Olivia Wilde) und Mitchs Vater (Alan Arkin), stellen die beiden vor Probleme, von denen keiner der beiden etwas geahnt hat. Und so sind beide bemüht, nicht nur ihren eigenen Körper wieder zu bekommen, sondern auch das Leben des anderen nicht gänzlich zu zerstören.

Alter Plot mit neuen Gags 

Wirklich Neues bietet die Rollentauschkomödie „Wie ausgewechselt“ leider nicht. Wie soll man aber auch aus einem abgenudelten Thema etwas machen, was nicht schon längst irgendwo zu sehen war? Also holt man sich zwei vor Ideen überbrodelnde Drehbuchautoren, einen komödienerprobten Regiesseur (David Dobkin, „Die Hochzeits-Crasher“) und ein Team, welches bis in die Nebenrollen gut besetzt ist und offensichtlich einen Heidenspaß an der Geschichte hat. Baut noch ein paar unvorhersehbare „Probleme“ der Helden mit hinein und würzt alles mit einigen ausgesprochen guten Gags, und schon hat man einen zwar sinnfreien, aber sehr unterhaltsamen Sommerspaß. Nicht unbedingt für die ganze Familie geeignet, aber für Jungverliebte oder Ehepaare, die zur Entspannung einen netten Abend im Kino verbringen wollen genau das richtige!

Kinostart ist der 25.08.2011

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