Und wenn wir alle zusammenziehen?

Fünf gealterte Freunde beschließen, nicht im Altersheim zu enden und stattdessen eine WG zu gründen: Frauenliebhaber Claude, Feministin Jeanne, die ungleichen in Beziehung lebenden Annie und Jean sowie Lebemann Albert wollen sich gegenseitig stützen. Dirk (gespielt von Daniel Brühl) wird ihnen dabei zur Seite stehen und das Zusammenleben für seine Doktorarbeit dokumentieren.

Und wenn wir alle zusammenziehen? Warum nicht!

Die französisch-deutsche Komödie wartet mit einer Reihe von Stars auf. Neben der zweifachen Oscar-Preisträgerin Jane Fonda und Charlie Chaplins Tochter Geraldine Leigh Chaplin sind Pierre Richard („Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“) und nicht zuletzt Daniel Brühl zu sehen, der sich auch international als Schauspieler etabliert hat. Dass es Stephane Robelin, der zum ersten Mal mit einem Film vor ein Millionenpublikum tritt, bei dieser Besetzung scheinbar gelingen konnte, ein derart unaufgeregtes Werk zu schaffen, spricht für seine Qualitäten als Regisseur. Alles deutet auf einen entspannten, nicht zu tief gehenden, durchaus witzigen Filmabend hin, der das Älterwerden mit einem Augenzwinkern betrachtet.
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Und wenn wir alle zusammenziehen? Nur nicht ins Altersheim

Der Film von Stéphane Robelin tritt gegen harte Konkurrenz an. Zwar wird man mit Daniel Brühl wohl beim deutschen Publikum punkten können, allerdings kommt bereits einen Monat früher Best Exotic Marigold Hotel heraus, der sich einem ähnlichen Thema widmet. Nur gründet man keine Wohngemeinschaft, sondern verlegt den Alterssitz nach Indien.

Und wenn wir alle zusammenziehen?
(OT: Et si on vivait tous ensemble?)

Regie: Stéphane Robelin
Drehbuch: Stéphane Robelin
Land: Frankreich, Deutschland 2011
Darsteller: Geraldine Chaplin, Jane Fonda, Pierre Richard, Daniel Brühl
Genre: Komödie
Länge: 96 min.

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Kinostart: 05.04.2012

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