TV-Ticker am 26.1.

+++ Seit gestern sind sie raus, die Nominierungen für den Grimme-Preis, den deutschen TV-Oscar. Aus 750 Vorschlägen wählten die Juroren  insgesamt 62 Beiträge und Einzelleistungen für die Endrunde dieser Qualitätsauszeichnung aus. Das Ranking der Sender sieht zwar ARD und ZDF (mit je 21 Nominierungen) vorn, aber die Privaten holen auf. Die Nominierungen in der neu eingeführten Kategorie Unterhaltung stammen zur Hälfte von RTL & Co., bei den fiktionalen Programmen sind zu Recht die Sat.1-Produktionen "Blackout" und "Eva Blond" in der Auswahl. Gefallen fanden die Juroren allerdings auch an wenig überzeugenden öffentlich-rechtlichen Sendungen wie dem zum "Skandal" hochgeschriebenen TV-Film "Wut" (WDR) und der Flop-Serie "Zwei Engel für Amor" (ARD). Die Preisträger werden am 14. März bekanntgegeben.

+++ Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer ist unter die Blogger gegangen. Der Grevenbroicher Journalist berichtet im Schlaemmerblog in Worten, Bildern und Videos, wie und warum er endlich seinen Führerschein macht. Für die Schlämmer-Auftritte bei "Wer wird Millionär?" und beim "Deutschen Comedy Preis" bekam Hape Kerkeling gestern ebenfalls eine Grimme-Preis-Nominierung.

+++ 2007 ist das Jahr der Comebacks alter Kämpfer: Nach Rocky und Henry Maske (boxt am 31. März bei RTL gegen Virgil Hill) steigt nun auch wieder Vitali Klitschko in den Ring. Der ältere der beiden Klitschkos tritt vermutlich im Mai in Moskau gegen den Kasachen Oleg Maskaev an, den amtierenden Schwergewichtsweltmeister nach Version der WBC. RTL überträgt live.

+++ Morgen ist Super-Samstag im TV: Das Duell heißt Dieter Bohlen gegen Stefan Raab, "DSDS" (20.15, RTL) gegen "Schlag den Raab" (20.15, ProSieben). Wer schafft die fetteste Quote? In der Zielgruppe natürlich.
Die Medien hat Stefan Raab schon auf seiner Seite. ProSieben-Chef Andreas Bartl hält das Rennen laut Interview für offen, traut Raab sogar zu, gegen Thomas Gottschalk und "Wetten, dass .." bestehen zu können. Auch die Grimme-Preis-Jury steht auf Raab: "Schlag den Raab" ist als beste Unterhaltungssendung nominiert. Von Bernd Gäbler, dem Ex-Chef des Grimme-Instituts, wurde Raab kürzlich als "so schnell, so unbürokratisch und permanent agil" gelobt, dass er "alleine viel produktiver als die gesamte vielköpfige ARD-Unterhaltungskoordination" sei. Stefan Superstar eben.

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