Fremd fischen: Romantik-Komödie mit Kate Hudson

Der 2004 erschienene Roman „Something Borrowed“ (auf Deutsch unter dem Titel „Fremd fischen“ erschienen) von Emily Griffin, stürmte umgehend die Bestsellerliste der New York Times und war auch in der deutschen Übersetzung ein voller Erfolg.

Seitdem schmachten und lachen tausende von Frauen über die Geschichte von Rachel White und ihrer besten Freundin Darcy Rhone. Grund genug für Hollywood, immerhin in Person der zweifachen Oscarfamily: Calibri,sans-serif“>©-Gewinnerin Hilary Swank, an Emily Griffins Tür zu klopfen und sich die Filmrechte für eine blütenreine RomCom (Romantic Comedy) zu sichern.

Story von Fremd fischen

Ein wenig Torschlusspanik macht sich bei der Endzwanzigerin Rachel (Ginnifer Goodwin) breit. Obwohl mit einem despotischen Chef gestraft, der sie häufig Überstunden schieben lässt, verläuft ihre Karriere als erfolgreiche Anwältin zu ihrer vollen Zufriedenheit. Wäre da nicht ihr bevorstehender dreißigster Geburtstag und die Tatsache, dass sie trotz ihres attraktiven Äußeren keinen Freund hat. Aber zu ihrem Glück hat sie in der hübschen, feierwütigen Darcy (Kate Hudson) eine langjährige beste Freundin, die sie allerdings öfter mal liebevoll damit aufzieht, dass sie keinen Freund hat. Auf ihrer Geburtstagsparty landet sie angetrunken mit ihrem Studienfreund Dex (Colin Egglesfield, „Melrose Place“) im Bett ohne zu Wissen, dass ausgerechnet Dex der zukünftige Ehemann von Darcy ist. Was aber noch schlimmer ist, Rachel verliebt sich in Dex und in wenigen Wochen soll die Hochzeit zwischen Dex und Darcy stattfinden, auf der Rachel die Brautjungfer sein soll. Die Freundschaft zwischen Rachel und Darcy wird damit auf eine harte Probe gestellt.

In „Fremd fischen“ wird ein Stoff verarbeitet, mit dem Kate Hudson durchaus Erfahrung hat, der aber in der Grundbotschaft etwas fatales vermittelt: Die Frau ab 30 ist in einer Notlage, die dazu führen kann, auf Ewig Jungfer zu bleiben (Filmzitat: „You’re 30. You can’t afford to be picky.“ – „Du bist 30. Du kannst es dir nicht erlauben wählerisch zu sein“). Augenscheinlich wird in der fortschrittlichen Gesellschaft, in der die Frau beruflich erfolgreich und zudem äußerst attraktiv zu sein hat, damit genau der Kern getroffen. Anders lässt sich der Erfolg des Buches kaum erklären, zeigt der doch die Nöte der modernen Frau von heute.

Da die Komödie locker und beschwingt inszeniert ist, werden vermutlich den meisten Kinogängerinnen solche Gedanken ziemlich egal sein. Sie wird in erster Linie die große Frage aller RomComs interessieren: Kriegt sie ihn, oder kriegt sie ihn nicht? Und da hält die Story doch am Ende ein paar Überraschungen bereit, was den Kinobesuch durchaus lohnenswert macht.

„Fremd fischen“ läuft ab dem 16. Juni 2011 bei uns im Kino.

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