Detour (Snarveien): Horror made in Skandinavien

Zugegeben, wenn es nicht gerade nahezu lyrische Filme wie „lat den rätte komma in“ („so finster die Nacht“) sind, dann liegt das Hauptaugenmerk auf Slasherfilmen, anscheinend kreischen die skandinavischen Mädels zu gut, um irgend etwas anderes zu probieren.

„Detour“: Pärchen auf Achse

Wie so oft hat es wieder einmal ein junges, attraktives Pärchen in obskure Waldgegenden verschlagen. Als sie auf eine Straßensperre treffen, empfiehlt ihnen ein Polizist eine Umleitung, die sie auch nichtsahnend nehmen. Natürlich endet das nicht gut und natürlich wird das Blut fließen.

Wie gesagt, eigentlich folgt „Detour“ den alten Slasherpfaden und erinnert damit stark an „Wrong Turn“ oder „Cold Creek“. Aber Optik und schauspielerische Leistungen (Marte Cristensen als Lina und Sondre Krogtoft Larsen als Martin überzeugen) sind gut genug, dass man nicht vor lauter Langeweile vom Stuhl fällt.
Zudem sind es kleine aber feine Ideen, die den Plot immer wieder etwas auflockern, selbst wenn dieser an und für sich natürlich nicht vor Kreativität sprüht.

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Snarveien: Horror für Slasherfreaks

Die Lust auf skandinavische Horrorfilme vergeht einem durch „Detour“ lange nicht, aber gerade weil die Anzahl an dieser Art in den letzten Jahren rapide gestiegen ist, wünscht man sich natürlich auch mal etwas Abwechslung und denkt wehmütig an diesen einen Vampirfilm, der ohne große Mittel die Haare zu Berge stehen lässt.

Regie: Severin Eskeland
Drehbuch: Severin Eskeland
Darsteller: Marte Christensen, Sondre Krogtoft Larsen, Jens Hultén

Ab dem 19.5.2011 im Kino

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