Jean M. Auel – Ayla und das Lied der Höhlen

Jean M. Auel und ihr großes Wissensrepertoire über die Eiszeit

Jean M. Auel hat sicher einen der erstaunlichsten Wissensschätze über das Leben, das sich vor etwa 30.000 Jahren abspielte. Und ihr ganzes Wissen teilt sie mit ihren Lesern, indem sie ihnen eine atemberaubende Geschichte erzählt, die sich über 6 Bücher erstreckt. Geboren wurde sie 1936 als Tochter eines Malers. Mit 18 Jahren heiratete sie und hatte im zarten Alter von 25 Jahren bereits 5 Kinder. Ihr Tätigkeitsverlauf ist äußerst umfangreich und reicht von einer Angestellten, zur Designerin, Technischen Autorin bis zu ihrem Abschluss als „Master of Business Administration“.

Im Alter von 40 Jahren begann Jean M. Auel schließlich mit den Recherchen zu ihrem allerersten Buch. Dieses wurde sofort zu einem Weltbestseller, woran die anderen 4 Bände direkt anknüpften.

Aylas Geschichte und ihre Andersartigkeit in der damaligen Zeit

Ayla, ein kleines 5-jähriges Mädchen, wird aufrund eines schweren Erdbebens von ihrem Stamm getrennt und sie scheint die einzige Überlebende zu sein. Kraftlos irrt sie umher auf der Suche nach Schutz und Gleichgesinnten. Von dem „Clan des Bären“ wird sie schließlich völlig erschöpft aufgenommen und findet in der Heilerin dieses Stammes und ihrem Bruder neue Eltern. Doch Ayla ist anders und das wird ihr auch zukünftig immer neue Schwierigkeiten bringen.

Ayla und das Lied der Höhlen

Denn Ayla ist ein sogenannter Cro-Magnon-Mensch und dem heutigen Homo sapiens bereits sehr ähnlich, während der Rest ihrer neuen Familie gewöhnliche Neandertaler sind. Ayla sieht nicht nur anders aus, sie spricht auch noch und genau das bereitet den anderen Stammesmitgliedern Probleme. Mit der Zeit lernt sie jedoch die Gebärdensprache, in der sich die Neandertaler unterhalten. In den nachfolgenden Büchern lernt Ayla dann einen jungen Mann kennen, der ihrer Art sehr ähnlich zu sein scheint und verliebt sich in ihn. Die beiden verbünden sich und stoßen im dritten Band auf den „Stamm der Mammutjäger“, der ebenfalls nur aus Cro-Magnon-Menschen besteht und welcher die beiden schlielich bei sich aufnimmt. Im vierten Teil machen sich Ayla und ihr neuer Gefährte „Jondalar“ auf den Weg in seine alte Heimat durch „das Tal der großen Mutter“. Dort angekommen werden beide erst skeptisch betrachtet, dann aber doch herzlich empfangen. Schließlich heiraten die beiden und bekommen eine gemeinsame Tochter.

Der nun bald folgende 6. Teil „Ayla und das Lied der Höhlen“ ließ 9 Jahre auf sich warten und wird gespannt und voller Vorfreude von den Fans erwartet. Aylas Geschichte geht spannend weiter, denn sie begibt sich in die Ausbildung zur Heilerin. Diese Ausbildung ist mit vielen Reisen verbunden und dauert mehrere Jahre.

Ayla sürzt sich so in ihre Arbeit, dass sie ihren geliebten Mann Jondalar völlig vernachlässig und dieser sich schließlich bald enttäuscht von ihr abwendet. Jean M. Auel hat hiermit also wieder ein Meisterwerk geschaffen mit dessen Hilfe sie die Welt von damals wiederauferstehen lässt.

Inhaltsangabe: „Ayla und das Lied der Höhlen“ von Jean M.Auel

Der Roman „Ayla und das Lied der Höhlen“ von Jean M.Auel ist der sechste und letzte Band der beliebten Steinzeit-Saga, die vor mehr als 30.000 Jahren spielt. Auf mehr als 1000 Seiten lässt Jean M Auel die damalige Zeit lebendig werden und überzeugt mit sympathischen Charakteren und detailreichen Landschaftsbeschreibungen.

Darum geht’s in dem Klassiker von Jean M. Auel

Ayla ist erwachsen geworden: Mit ihrem Gefährten Jondalar lebt das Cro-Magnon-Mädchen bei den Zelandonii der Neunten Höhle, die zu ihrer neuen Familie geworden sind. Inzwischen ist sie sogar Mutter und widmet sich liebevoll ihrer kleinen Tochter Jonayla. Doch das genügt ihr nicht. Sie erklärt sich bereit, der spirituellen Anführerin des Volks als Gehilfin zur Seite zu stehen und zu diesem Zweck eine jahrelange Ausbildung zu absolvieren, für die zahlreiche Reisen durch heilige Höhlen notwendig sind. Doch nicht nur das: Die junge Cro-Magnon-Frau muss auch zum Verzicht bereit sein, etwa auf Wasser, Nahrung, Schlaf oder Geschlechtsverkehr. Ayla lernt mit Eifer, jedoch fühlt sich Jondalar zunehmend vernachlässigt, bis er schließlich eine Affäre mit einer anderen Frau beginnt und so die Beziehung zu seiner Gefährtin aufs Spiel setzt. Erst, als Ayla durch eine Droge in einen komaähnlichen Zustand verfällt, bekommt ihre Liebe eine neue Chance, denn Jondalar ist der Einzige, der sie retten kann.

Die Steinzeit-Saga

Der erste Band der Steinzeit-Sage erschien 2002 mit dem Titel „Ayla und der Clan des Bären“ und zog die Leser sofort in ihren Bann. Mit „Ayla und das Lied der Höhlen“ findet der Zyklus ein lang erwartetes und gelungenes Ende, welches nicht nur durch detailreiche Schilderungen, beispielsweise der Höhlenmalereien, sondern auch durch einen gut lesbaren Schreibstil überzeugt. Die Vorstellung von Menschen, die vor 30.000 Jahren mit ähnlichen zwischenmenschlichen Problemen zu kämpfen hatten wie heute, fasziniert den Leser und lässt ihn Seite um Seite verschlingen. Der Zyklus ist nicht nur als Taschenbuch und Hardcover erhältlich, sondern auch für E-reader wie den Amazon kindle. Die Ausgabe für den Amazon kindle ist etwas günstiger als die Buchversion.

Jean M. Auels Reise in die Vergangenheit

Egal, ob als Print-Version oder für den Amazon kindle: „Ayla und das Lied der Höhlen“ von Jean M Auel ist ein gelungener Mix aus historischem Roman und Liebesgeschichte und stellt den letzten Teil des weltbekannten Zyklus dar.

(Foto oben: Juergen Batscheider, Fotolia)

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