3D Kino mit Monsters vs. Aliens

Gerade als Susan vor dem Altar steht, macht sie eine beängstigende Veränderung durch: Nachdem sie von einem Meteoriten getroffen wurde, wächst sie nun auf über hundert Meter an. Sie wird in eine geheime Militärbasis gebracht, wo General K.O. Putsch seit Jahrzehnten „Monster“ sammelt, wie den wabbeligen, gutmütig-dusseligen B.O.B., den verrückten Wissenschaftler Prof. Dr. Kakerlake und die Mischung aus Affe und Fisch, Missing Link. Als die Welt bedroht wird von dem Außerirdischen Gallaxhar und seiner Armee steht für den General fest, dass er den Präsidenten überreden muss, die Monster einzusetzen.

Das Design der Figuren ist ihren englischen Synchronsprechern stark angepasst und so sieht Susan/Gigantika wirklich wie Reese Witherspoon aus und der General K.O. Putsch hat Ähnlichkeit mit Kiefer Sutherland. Am deutlichsten wird dies im Original aber beim Präsidenten selbst: Hier konnte man mit Stephen Colbert einen der schärfsten politischen Komiker Amerikas der letzten Jahre gewinnen und seine Cartoon-Figur ist ihm wirklich aus dem Gesicht geschnitten. Doch auch die deutsche Fassung kann sich sehen lassen: Nicht nur wurde Tobias Meister, die deutsche Stimme von Kiefer Sutherland, engagiert, sondern darüber hinaus konnten auch Diana Amft als Susan, Oliver Kalkofe als B.O.B., Ralf Moeller als Missing Link und Sebastian Höffner als Derek Dietl für die Synchronrollen gewonnen werden.

Ganz besonderes Augenmerk verdient die 3D-Technik des Films. Schon während „Monsters vs. Aliens“ entstand, und nicht wie üblich erst danach, konnte dem Film die Qualität verliehen werden, die den Zuschauer im Kino dann die Story dreidimensional erleben lassen. Dadurch kann das Publikum direkt in den Film eintauchen und sich nicht nur über spärlich eingesetzte 3D-Effekte freuen. In ausgewählten Kinos wird der Film in INTRU-3D gezeigt.

Gespickt mit unzähligen Anspielungen auf B-Filme, Superhelden und sogar den Kubrick-Klassiker „Dr. Seltsam oder wie ich lernte die Bombe zu lieben“ setzt „Monsters vs. Aliens“ die Messlatte für clevere Animationsfilme wieder einmal höher. Ab dem 02. April können die 3D-Brillen im Kino der UCI Kinowelt gezückt und der nächste Schritt des Animationsfilms genossen werden.

4 Meinungen

  1. Coole Sache.. bin mal gespannt wie das ankommt

  2. Sascha Reisüber

    Also mich persönlich hat der Film nicht überzeugt. Die Animationen waren zwar gut, aber die Story ist nicht mit Herz geschrieben worden. An vielen Stellen habe ich die Tiefe in der Story vermisst. Ich will jetzt niemanden was vorsagen, der den Film noch nicht gesehen hat, deswegen versuch ich so wenig wie möglich zu verraten. Aber es gibt eine Stelle in der eine bestimmte Person mit den Aliens Kontakt aufnimmt. Die Art und Weise wie dies geschied ist nicht schlüssig und man fragt sich: „Was soll das? Das macht keinen Sinn.“
    In einer anderen Schlüsselszene erklärt jemand wieso das alles geschied. Die Erklärung wird aber ständig unterbrochen, um unangebrachte Komik aufzubauen. Das Motiv bleibt im Unklaren.
    Das sind nur zwei Beispiele.
    Außerdem ist keinerlei Ähnlichkeit in der Figur General K.O. Putsch und Kiefer Sutherland, noch bei Susan und Reese Witherspoon zu erkennen. Hätte ich nicht diese Filmbeschreibung gelesen, wüsst ich nicht dass eine Ähnlichkeit mit diesen Personen erreicht werden sollte.
    In der gesamt Beurteilung würde ich dem Film eine magere 4 geben.

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.