Wasserbüffel in Wales: Retter der Moorgebiete?

Wasserbüffel – sie retten die Moorgebiete!

Diese erstaunlichen Tiere leben in Herden, bestehend aus ca. 30 Tieren. Der Anführer dieser Herde ist eine alte Kuh. Anders als bei den Männchen, die im Alter von 2 Jahren aus der Herde getrieben werden, bleiben die Weibchen dort. Während der Paarungszeit schließen sich die männlichen Büffel wieder einer Herde an, aus der sie wiederum nach einiger Zeit vertrieben werden. Deshalb leben alte, nicht mehr zeugungsfähige Tiere bis zu ihrem Tode als Einzelgänger. In Australien lebende Wasserbüffel wurden zum Problem für den dortigen Lebensraum, da durch ihr hohes Gewicht Trampelpfade entstanden und ihr Suhlen die Bodenerosion verstärkte. Die Anzahl der Arten der Australien-Krokodile und andere dort lebende Gattungen gingen enorm zurück. Diese Büffel werden wegen ihrer Vorliebe für Wasser sehr oft als Arbeitstiere in Sumpfgebieten genutzt. Sie haben sehr viel Kraft und dienen daher als Zugtiere.

Wasserbüffel der Moorgebiete Wales

Die in den Moorgebieten von Wales lebenden Büffel sind eine Bereicherung für das Gebiet. Sie weiden gerne in der Nähe von Wasser und suhlen sich im Moor. Sie können sich endlos lange im Schlamm aufhalten. Würden sie dort nicht sesshaft sein, würde das Land wahrscheinlich zuwachsen, teilweise wurden die Tiere sogar extra angesiedelt, in denen durch den Wildwuchs kein Licht mehr durchkommt und die Vegetation dadurch gefährdet wird. Sie fressen das Schilf und das raue Ginster, welches andere Tiere nicht fressen wollen. Somit schaffen sie auch neuen Lebensraum für andere Tiere.

Der Wasserbüffel wird in Sagen und Märchen eingebunden, weil er sehr eng mit dem Menschen verbunden ist. Er gilt unter anderem als unbesiegbar und ist auch ein Sternzeichen in der chinesischen Astrologie.

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