TV-Ticker am 29.11.

Heute gucken: das Finale von "Stars auf Eis" (20.15 Uhr, ProSieben). Auf dem Eis treten an Oli Petszokat /Kati Winkler, Charlotte Engelhardt/René Lohse, Lucy Diakovska /Silvio Smalun sowie Annabelle Mandeng /Matthias Bleyer. Musik machen die neuen "Popstars" Monrose und die All Saints. Für Gefühle sorgt wieder Gastgeberin Kati Witt.

Stefan Raab lässt zum mittlerweile dritten Mal seinen "Bundesvision Song Contest" steigen. Der "Grand Prix der Bundesländer" von ProSieben geht am 10. Februar im Berliner Tempodrom über die Bühne. Unter den 16 Teilnehmern sind Jan Delay, Mia und Kim Frank (ex-Echt). Die komplette Teilnehmerliste gibt es hier.

Deutsche Serien werden im deutschen Fernsehen zur Seltenheit. Damit sie nicht ganz aussterben, bastelt RTL derzeit an den Pilotfolgen zu zwei neuen Serien. Zumindest in einem Fall mit einem gewissen Potenzial, sprich guter Besetzung und Spannung versprechendem Mystery-Ansatz: In "Die 25. Stunde" spielt Claudia Michelsen eine Reporterin, die durch ein Zeittor für eine Stunde in die Vergangenheit reisen kann. Co-Star: Thomas Sarbacher. Das andere RTL-Serienprojekt: "Exitus", bloß ein weiteres Notärztedrama.

Bei der gestrigen Pressevorführung des neuen ZDF-Prestigeprojekts "Afrika, mon amour" stellte sich bei vielen Beobachtern ein leichtes Déjà Vu ein. Frauen, die nach Afrika wollen – das kennt man doch. Zur Genüge. Die Story: Preussische Offiziersgattin bricht in den Wirren des Ersten Weltkriegs mit ihrem untreuen Mann und lähmenden Konventionen, um auf dem schwarzen Kontinent ihr Glück zu suchen. In der Hauptrolle: Iris Berben. Der Dreiteiler, den das Zweite im Januar (8./10./14.) zeigt, ist eine Variante des immens erfolgreichen ZDF-Mehrteilers "Die Patriarchin" (2005). Wie "Afrika, mon amour" mit Iris Berben, produziert von Sohn Oliver, inszeniert von Carlo Rola, geschrieben von Christian Schnalke.

Dabei ist das Kolonial- und Emanzipationsstück sehr ordentlich gemacht: Robert Atzorn liefert einen knarzigen Preussengeneral, die Kamera Postkartenansichten, die Berben Gefühle und Sehnsucht. Es hagelt Schicksalsschläge, es wimmelt von bösen deutschen Imperialisten, guten Briten und es weht beständig eine leichte Brise "Jenseits von Afrika". Aber es gibt auch viel Leerlauf und Lethargie, und es gibt absolut keine Überraschungen in "Afrika, mon amour". Perfekt für die ZDF-Zielgruppe, aber zum Wohle des TV-Films sollte dieses Team für die nächste Zeit von gemeinsamen Projekten Abstand nehmen. Sie könnens alle anders und besser.

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