Vorsorgeuntersuchungen für alle Vorschulkinder als Pflicht…..

Aufgrund aktueller Fälle von Kindesmisshandlungen will die große Koalition noch in diesem Jahr eine Grundsatzentscheidung erreichen, bei der die Vorsorgeuntersuchungen für Kinder von der Geburt bis zum Schulanfang zur Pflicht für die Eltern gemacht werden sollen. Im Gespräch ist ein „Bonussystem“ nach dem Muster einer Regelung in der früheren DDR. Dort waren die Eltern verpflichtet ihr Kind jeden Monat in der Mütterberatung, eine Einrichtung des Gesundheitsamtes mit Ärzten, Erzieherinnen und Schwestern, vorzustellen. Ein Verstoß gegen diese monatliche Pflichtuntersuchung hatte einen Besuch durch das Jugendamt und die Kürzung der Zahlungen seitens des Staates zur Folge. Diese Pflicht bestand bis zur Aufnahme des Kindes in einer Kindereinrichtung, denn ab diesem Zeitpunkt befand sich das Kind unter der  „behördlichen Beobachtung“ durch die Erzieher.

Man will die Eltern nicht bestrafen, aber schließlich geht es hier um den Schutz der Kinder. Nach Schätzungen werden derzeit 15 Prozent aller Kinder nicht zu den Vorsorgeuntersuchungen gebracht, in manchen Stadtteilen von Großstädten sollen es sogar 50 Prozent sein. Das sind erschreckende und alarmierende Zahlen und man kann wirklich nur hoffen, dass die Bundesregierung eine Regelung findet die allen gerecht wird und die Zahl der brutalen Kindesmisshandlungen gemindert werden kann.

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