TV-Ticker am 14.11.: Popstars, Engel, Echtzeit-Serien und nachgemachte Vögel

ProSieben und RTL II tun es live on stage: Die erste Single der neuen ProSieben "Popstars" erscheint am 1. Dezember. Just an dem Tag, an dem RTL II die 40. Ausgabe von "The Dome" über die Bühne gehen lässt. Superidee, die "Popstars" bei dieser Gelegenheit gleich ihr Livedebüt machen zu lassen, das RTL II dann wiederum am 2.12. ab 17 Uhr sendet. Konzernübergreifende Kooperation zu beiderseitigem Nutzen – oder besser gesagt: diese Aktion wird sich das Label der Popstars ordentlich was kosten lassen.

Zwei Engel im Ersten: Unglücklich verliebte Kellnerin (Theresa Scholze) und frauenvernaschender Schauspieler (Kai Lentrodt) bekommen den Auftrag, Liebende zusammenzuführen – vom Liebesgott Amor persönlich, der in einer sprechenden Marmorstatue steckt. Sympathische Charaktere, flotte Dialoge, aber leider kommt mit dem Engel auch die Moral ins Spiel – es menschelt ziemlich dicke in der neuen Vorabendserie der ARD "Zwei Engel für Amor" (Start heute um 18.50 Uhr, 16 Folgen, dienstags bis freitags). Die Drehbücher stammen immerhin aus der Feder von David Safier, Autor der mit dem Emmy gekrönten Serie "Berlin Berlin". Für die "Engel" wirds keinen Emmy geben.

Konkurrenz für alle Arztserien der TV-Welt und neuer Stoff für "24"-Fans: Die Erfinder der Echtzeit-Serie über den Agenten Jack Bauer (Kiefer Sutherland) arbeiten an einem neuen TV-Projekt. Die neue Serie soll "Call" heißen und in einem Krankenhaus spielen. Die Idee stammt von den "24"-Schöpfern Joel Surnow und Bob Cochran.

Zeichnet sich da ein TV-Trend ab? RTL hatte vor ein paar Tagen ein Remake des Hitchcock-Klassikers "Rebecca" angekündigt, Sat.1 zeigt heute Abend den eigenproduzierten TV-Film "Die Krähen" – richtig: eine Neuversion von "Die Vögel". Die von den Schnäbeln traktierte Blondine gibt in diesem Fall Susanna Simon. Und während bei Hitch niemand weiß, warum die Viecher über die Menschen herfallen (das machts ja so spannend), fabuliert Sat.1 eine wissenschaftliche Erklärung für die Tierattacken ins Drehbuch: Die Krähen haben von einer neuen Medizin genascht, die sich Viagra fürs Hirn nennt und selbst Vögeln das Denken beibringt. Hitchcocks Viagra war Tippi Hedren – und es war besser.

Eine Meinung

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