Tierkinder im Bilderbuch: 4 Empfehlungen für Jungen und Mädchen

Tierkinder – immer wieder anders in Szene gesetzt

family:“>Ein besonders schönes Exemplar stammt aus der Feder von Giuliano Ferri. Seine Zeichnungen sind immer etwas ganz Besonderes und wunderschön in ihrer Art. In „Nino, das Glühwürmchen“ würde es das kleine Insekt gerne mal schaffen, so hell und toll wie der Mond zu strahlen und weil dieser mit ihm Mitleid hat, bietet er ihm an, sozusagen für die Urlaubsvertretung zu sorgen. Und das tut Nino: Er trommelt alle seine Kumpels zusammen und versichert ihnen glaubhaft, dass sie gemeinsam stark genug seien, diese schwere Aufgabe zu lösen. Und es gelingt ihnen auch, den Mond würdig zu vertreten. Eine wunderbare Sache, denn jetzt weiß dieser, dass er sich notfalls auch mal ausruhen kann.

family:“>Dieses Büchlein, das im wahrsten Sinne des Wortes „goldig“ ist, eignet sich, wie alle in diesem Beitrag vorgestellten Tierkinder-Bücher, sowohl für Jungs als auch für Mädchen.

„Nino, das Glühwürmchen“ von Giuliano Ferri und Sueli Menezes, erschienen bei Minedition im Februar 2011, zu haben für 14,95 Euro.

Generationenkonflikt bei Familie Chamäleon

Ausgefallen ist auch „Oma-Emma-Mama“ von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer. Es handelt sich hier um Chamäleons, die Verstecken spielen. Oma sucht und die kleine Emma auch und zwar nach einem passenden Versteck, doch nichts will klappen. Und letzendlich braucht auch Oma ein Versteck, denn Mama traut ihr wieder mal nicht zu, dass sie alleine klarkommt – in ihrem Alter. Großmutter und Enkelin sitzen also in einem Boot…

Auch dieses Bilderbuch besticht vor allem durch seine außergewöhnlichen Bilder und den nicht gerade alltäglichen Charakter des Chamäleons. Einfach mal was anderes. Schön.

„Oma – Emma – Mama“ von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer, erschienen bei atlantis im August 2010, Preis 14,90 Euro.

Von Mäusen und Giraffen

Witzig in seiner Art ist auch ein kleines Büchlein mit dem Titel „So oder so“, bei dem sich die Autorin Anne Louchard fragt, wie denn eigentlich die Giraffen schlafen. Wobei sie zu dem Schluss kommt, dass sie wohl ihren Kopf auf den Wolken betten.

„So oder So“ von Anne Louchard, erschienen bei minedition im September 2010. Mit einem Preis von 6,95 Euro auch mal ein schönes Mitbringsel für zwischendurch.

Ein Tierkinder-Bilderbuch, das das Thema „Mut“ in den Mittelpunkt stellt, ist „Joschi, der Mäuseheld“. Der kleine Mäusenachwuchs ist nämlich alles andere als mutig und erlebt seine Abenteuer lieber mal zuhause in wilden Tagträumen. Doch dann müssen Mama und Papa einkaufen gehen und lassen den kleinen Mäuserich alleine daheim. Zum ersten Mal. War da nicht ein Geräusch, hat es dort nicht geknackt? Joschi ist ziemlich froh, als sein bester Freund Anton vorbeikommt und zu zweit machen sie sich auf den Weg ins Abenteuer – und werden dabei innerhalb eines Mäusenachmittags ein ganzes Stück größer. Innerlich.

„Joschi, der Mäuseheld“ von Katja Reider und Henrike Wilson, erschienen bei Coppenrath im Januar 2011, Preis: 12,95 Euro.

Revival

Last but not least ist der kleine Wassermann zurück. Ottfried Preußler hat sich entschieden, den Klassiker neue Abenteuer erleben zu lassen und liegt damit sicherlich richtig. „Frühling im Mühlenweiher“ heißt dieses Bilderbuch, in dem der kleine Wassermann aus dem Winterschlaf erwacht und sich auf die Suche nach seinen Freunden begibt und dabei einen ziemlich spannenden Nachmittag erlebt. Ganz so schön wie der erste Teil der Geschichte ist dieser nicht, aber die Latte hängt hier natürlich auch ziemlich hoch. Trotzdem schwimmt auch der kleine Wassermann nach wie vor in den vorderen Rängen der Bilderbuchtierwelten.

„Der kleine Wassermann – Frühling im Mühlenweiher“ von Ottfried Preußler und Daniel Napp, erschienen im Januar 2011 beim Thienemann-Verlag, zu haben für 12,90 Euro.

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