The Fighter: Drama mit Mark Wahlberg

Micky Ward war ein Boxer, der in den 80er Jahren eine Erfolgswelle ritt und nach vier hintereinander verlorenen Kämpfen Anfang der 90er eine Pause machte. Nach einer Operation und viel Training zusammen mit seinem Halbbruder und ehemaligen Boxer Dicky Eklund stieg er Ende der 90er Jahre erneut in den Ring und zeigte Biss und Durchhaltevermögen.

„The Fighter“ mit Starbesetzung

Wahlberg spielt im Film Micky Ward, während Christian Bale – wieder einmal Method Actor durch und durch – Besorgnis erregende Wege ging, um den Halbbruder und ehemaligen Drogenabhängigen Eklund realistisch zu porträtieren und kurzerhand mehrere Kilo abnahm. Auch seine Bemühungen, Eklunds Akzent so naturgetreu wie möglich wieder zu geben, wurde von keinem geringeren als Eklund selbst bewundert. Zusammen mit Amy Adams als Mickys „Love Interest“ bilden die drei ein starkes Schauspielerteam, das in einem realistischen Sportdrama zu überzeugen weiß.

Mark Wahlberg konnte „The Fighter“ nicht mehr erwarten

Regisseur David O. Russel fügte sein Quäntchen Genie hinzu, um „The Fighter“ nicht nur zu einem ertragbaren, sondern zu einem empfehlenswerten Film zu machen, der nichts beschönigt und in Zusammenarbeit mit den echten Boxern eine lebensnahe Geschichte über den Sport erzählt, und dabei bereits mit Scorseses „Raging Bull“ verglichen wurde. Scorsese wurde im Verlauf der Produktion auch gefragt, ob er Regie führen wolle, der lehnte jedoch ab, da er nach „The Departed“ keine Lust auf denselben Drehort hatte.

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Geht man davon aus, dass Scout Productions sich die Rechte zum Film 2003 geholt hat und Mark Wahlberg seit 2005 involviert war, ist es verständlich, dass der zum Ende hin alles getan hätte, um den Film zu beenden. Der wahre Kampf findet nicht im Boxring, sondern in den Filmstudios statt…

Ab dem 7.4.2011 im Kino.

Regie: David O. Russel
Drehbuch: Scott Silver, Paul Tamasy, Eric Johnson
Darsteller: Mark Wahlberg, Christian Bale, Amy Adams
Musik: Michael Brook

Eine Meinung

  1. Also ich kann „The Fighter“ kaum erwarten. Der Trailer ist absolut vielversprechend, auch wenn er stark an tolle Sportlerdramen wie „The Wrestler“ erinnert.
    Mark Whalberg hat im Moment ein richtig gutes Händchen für Filme und Christian Bale zählt meiner Meinung nach sowieso zu den ganz Grroßen in Hollywood!
    Schade, dass es noch knapp 3 Monate bis zum Kinostart dauert.

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