Survival of the Dead: Neuer Zombie Film von George A. Romero

Mit „Survival of the Dead“ kommt ein weiterer Zombiefilm von Altmeister George A. Romero in die Kinos. Mit „Night of the Living Dead“, „Dawn of the Dead“ und „Day of the Dead“ hat der Regisseur Klassiker des Zombie-Genres geschaffen, an denen sich wohl oder übel alle anderen Vertreter messen lassen müssen – auch Romeros eigenen Filme.

Denn auch wenn der Gottvater der lebenden Toten seine Kreaturen am besten kennt und eben jene Konventionen einführte, die von anderen Regisseuren mühsam ausgebeutet und auch gebrochen werden mussten, kann seine neue Zombie-Trilogie nicht auf allen Ebenen als gelungen bezeichnet werden.

Survival of the Dead: Der sechste des Kultregisseurs

Natürlich werden Liebhaber des Horror-Genres auch in Romeros Zombie Filmen neueren Datums („Land of the Dead“, „Diary of the Dead“) wieder genug Schockelemente und Sozialkritik entdecken, die den Kinobesuch oder den DVD Kauf rechtfertigen. Aber die wirklich weltbewegenden Aussagen wurden bereits vor über dreißig Jahren gemacht.

„Survival of the Dead“ reiht sich also nahtlos in die neue Trilogie der Untoten ein: Die Zombies sind weiterhin auf dem Vormarsch und beginnen sich langsam von tumb umherstreifenden Leichen in etwas anderes zu entwickeln. Die noch lebenden Menschen ziehen sich auf eine Insel zurück, um zum einen der drohenden Gefahr zu entgehen und zum anderen an einem Heilmittel zu arbeiten.

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George A. Romero verbindet Horror, Humor und Sozialkritik

Selbst die schwächeren Zombie Filme von George A. Romero sind noch immer um Klassen besser, als die vielen Nachahmer, die vor allem zu Beginn der 1980er den Videomarkt bevölkerten. Einer der Gründe hierfür liegt in der Verbindung von eindrucksvollen und unangenehmen Horrorszenen mit schwarzem Humor. Die sozialkritischen Grundaspekte von Romeros Storys – die Menschen scheinen immer ihr eigener, größter Feind zu sein – lassen die Gruselfilme nie in die Belanglosigkeit abgleiten.

„Survival of the Dead“ mag nicht unbedingt an die Genreklassiker heran reichen, doch trotzdem wird man sich als Freund gepflegten Horrors ab dem 08. April 2010 im Kino amüsieren können. Falls der Film nicht wie einige seiner Vorgänger vor dem Kinostart bis zur Unkenntlichkeit geschnitten wird.

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