Shit My Dad Says: Serie auch bald in Deutschland?

Kaum ein paar Monate, nachdem er den Account gestartet hatte, bekam Halpern bereits ein Buchangebot vom Harper Collins Verlag und sieben Monate später war das Werk auf Nummer 8 der New York Times Bestseller Liste.

„Shit My Dad Says“

Ebenfalls im November 2009 entschied CBS, eine Serie daraus zu machen, mit William Shatner als Dr. Edison Milford Goodson III und Jonathan Sadowski als sein Sohn Henry. Da CBS allgemein als „Sender deines Großvaters – egal wie alt du bist“ gilt, war natürlich schon vorher klar, dass die neue Kommunikationsform Twitter eher wenig in der Serie zu sagen hätte.

Es geht um den arbeitslosen Schriftsteller Henry, der aufgrund von Geldmangel genötigt wird, zu seinem Vater zu ziehen, der mehr als fragwürdige Ansichten zu Politik, Minderheiten und eigentlich allem hat. Als Henry jedoch von Ed während eines Vorstellungsgespräches angerufen wird, zeigt der Arbeitgeber – ein Editor – Interesse und sagt Henry einen Job zu, solange er weiterhin bei seinem Vater wohnt, um über dessen „Auswürfe“ zu schreiben.

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Wer kreative, innovative und auch mal bissige Comedy mag, der sollte sich ganz schnell entfernen, denn „Shit My Dad Says“ ist familienfreundlich und reichlich mit Stereotypen gespickt, große Punchlines warten, bis man auch lacht und so wirklich gut gespielt ist die Serie auch nicht. Ärgerlich daran ist vor allem, dass sie gemütlich eingepackt zwischen „CSI“ und „Big Bang Theory“ die Quoten einfahren wird, die gute Sendungen an der gleichen Stelle kriegen könnten, um sich im Programm zu halten.

Die einzige Kontroverse zu der Serie war übrigens der Titel „Shit My Dad Says“, denn da befürchteten Familien tatsächlich, dass alleine die Andeutung des Wortes „Shit“ die lieben Kleinen so weit korrumpieren würde, dass kein Priester der Welt das mehr richten könnte. Das war natürlich Humbug und am Ende diente es lediglich zur Werbung für die Show.

Wiliam Shatner auch im deutschen Fernsehen?

Bislang hat noch kein Sender Interesse bekundet und auch die DVD lässt auf sich warten, aber wie gut, dass es Bücher gibt, denn das gleichnamige, literarische Werk kann man problemlos erstehen. Dazu klebt man sich ein Bild von Wiliam Shatner in den Einband und schon kann es los gehen.

Da besonders RTL 2 immer wieder ein Händchen für langweilige Familiensitcoms hat, wird es wohl auch hier einen Platz für Shatner und seine Einzeiler geben, auf den man nicht allzu lange warten muss.

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Eine Meinung

  1. Ich teile deine Einstufung nicht. Ich denke, die Kontroverse zwischen dem Vater und dem Sohn, und deren gegenüberstehende Meinungen, und die Banalität die William Shatner (serh gut und souverän) auspielt, erzeugen Komik. Außerdem lässt sich in der Serie eine Verallgemeinerung finden, die eine neue Zielgruppe lächerlich macht. Die konservativen Rentner.

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