Shadowmarch: Fantasy-Serie von Tad Williams

Geballte Fantasy-Power in einer Reihe bestehend aus vier dicken Büchern. Tad Williams schreibt „Shadowmarch“ und Lesefans des Fantastischen auf der ganzen Welt schauen mit hohem Interesse in seine Bücher. Wir werfen hier einen kurzen Blick in die einzelnen Bände und liefern dazu selbstverständlich ein paar Leseproben.

Shadowmarch: Ein Platz für Elben und Menschen

Die Handlung der Fantasy-Tetralogie lässt sich folgendermaßen umreißen: Elben und Menschen leben in Konflikt miteinander. Die Elben, auch Quar oder Zwielichtvolk genannt, zerschlugen einst das sogenannte Reich der Marken. Doch damit nicht genug: Um in Zukunft vor den Menschen in Sicherheit zu sein, errichteten sie eine gefürchtete Wand aus Nebel. Menschen sollten fortan daran gehindert werden, den Elben zu nahe zu kommen.
Doch diese erzeugte Grenze hat ihre Tücken, sie ist nämlich nicht so undurchlässig wie angenommen. Gerüchte von Menschen, die in der Nebelwand verschwanden und nie zurückkehrten, prägen das Mysterium um die Elbenschar. Die wenigen Menschen, die ihren Weg wieder heraus fanden, mussten ihr Abenteuer mit ihrem Verstand einbüßen. Natürlich ausgenommen einer ganz besonderen Person…

Vier Bände im Zeichen von Fantasie, Krieg und Bedrohung

Der erste Band von Shadowmarch „Die Grenze“ geht dieser Person auf den Grund. Mit Hilfe eines Menschenkindes wollen die Elben ihre ehemaligen Territorien zurück gewinnen. Dieses Kind lockten sie einst in ihr Reich und schicken es nun wieder zurück. Der heimat- und namenlose Junge wird im Verlauf von einem Mann aufgenommen, Flint getauft und wie ein Sohn behandelt. Flint ist ein wahrhaft komisches Kind. Sein abenteuerlustiges Verhalten stößt nicht immer auf den Zuspruch seines Adoptivvaters. Währenddessen nimmt die Szenerie in der Menschenwelt katastrophale Züge an: Die Nebelwand verschiebt sich, der König scheint verschollen und seine Kinder müssen die Staatsgeschäfte in die Hände nehmen.

Im zweiten Band „Das Spiel“ gerät die Menschenwelt aus den Fugen: Die Elben treten mit einer Armee aus der Nebelwand hervor. Der König wird in Gefangenschaft gehalten, während sich in den eigenen Reihen Verrat breit macht. Das Schicksal hängt von den Entscheidungen des königlichen Zwillingspaares Briony und Barrick ab.

In „Die Dämmerung“ kämpft Barrick hinter der Schattengrenze um das Schicksal der Welt, während seine Schwester nicht nur den Kampf ins Auge fassen muss, sondern auch der Entstehung einer neuen Liebe. Im letzten Band mit dem Titel „Das Herz“ findet die letzte große Schlacht um das Fortbestehen des Landes Eion statt.

Die Süddeutsche Zeitung beschrieb damit die Fantasy-Reihe, dass sie ähnlich „…wie im „Herr der Ringe“ keine im Kampf erwiesenen Helden in der Handlung stehen, sondern Charaktäre, die unscheinbar und nicht unbedingt freiwillig in die Aktion gezogen werden. So entwickeln sich die Mitstreiter im Laufe der Geschichte zu den Helden, die sie sein müssen um sich in ihrer Welt zu behaupten. Tad Williams schafft es zudem noch exzellent auf den bewährten und gut geprobten Bahnen des Fantasy Genre noch neue Konzepte und Überraschungen zu vermitteln, die seine Fans immer wieder begeistern.
Tad Williams Epos erscheint im Klett-Cotta Verlag und umfasst insgesamt circa 4000 Seiten.

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