Pflege für die Hände: Die Anleitung für schöne Hände im Alter

Nichts geht über schöne und gepflegte Hände, doch wenn man älter wird, muss man schon mal etwas mehr tun für die Schönheit dieser Extremitäten um wieder ein Glänzen auf die Hände zu zaubern. Im Alltag setzen wir die Hände unbewusst vielen Strapazen aus, denen sie nicht so ohne Weiteres standhalten können. Das kalte Wetter, Haushaltsreiniger oder das Abspülen ohne Handschuhe genügen schon, dass man es den Händen ansieht. Auch ab einem gewissen Alter sollte man die Hände ebenso wie das Gesicht täglich intensiv pflegen, denn das erspart hässliche Falten und mitunter Altersflecken auf der reiferen Haut. Wenn Sie wissen wollen, was zu tun ist, um schöne Hände zu haben, lesen Sie diesen Artikel!

Die richtige Pflege für die Hände: Der Aufbau der Haut

Die Haut ist bekanntlich mehrschichtig in drei wesentlichen Schichten aufgebaut. Einmal der Oberhaut, der Lederhaut und einer Fettschicht. Die Oberhaut oder auch Epidermis bildet die eigentliche Schutzschicht gegen all die Umwelteinflüsse. Die Lederhaut, oder auch Corium, heißt so eigenartig, weil sie nur vorwiegend aus Bindegewebsfasern besteht. Die Lederhaut dient der Oberhaut zur Verankerung und Ernährung. Die Unterhaut, oder auch die Subcutis, bildet die Fettpölsterchen für die anderen Hautschichten und besteht aus Fett, lockerem Bindegewebe, den größeren Blutgefäßen und zudem aus Nerven. Bei genauerer Betrachtung erkennt man aber auf jeder Haut der Hände noch eine ganz eigene Maserierungen: Die sogenannte Leistenhaut auf der Epidermis. Bei der Daktyloskopie werden in der Kriminaltechnik diese Merkmale in den biometrischen Daten eines Person abgefragt.

Die richtige Pflege für die Hände: Die Pflegetipps

Richtige Handwäsche

Dir richtige Pflege der Hände beginnt schon mit der richtigen Handwäsche. Doch Vorsicht, Sie sollten es mit dem Händewaschen nicht übertreiben, da das wiederum schädlich ist und den Schutzfilm der Haut negativ beeinflusst. Kaufen Sie am besten Seife mit pH-Wert von 5,5, da die Haut diesen am besten verträgt. Auch sollten Sie Ihre Hände nicht zu heiß waschen, weil das der Haut auch Feuchtigkeit entzieht und den Fetthaushalt der Haut stört.

Guter Feuchtigkeitsschutz das A und O

Nach dem Waschen sollte man sich die Hände aber immer gut mit feuchtigkeitsspendenden Crèmes eincrèmen. Sehr schnell einziehende Crèmes sind aber hier in der Regel weniger empfehlenswert, da sie nicht so reichhaltig sind! Denken Sie dran, dass eine leichte Crème immer nur kurze Zeit Feuchtigkeit spendet und daher nur etwas für Zwischendurch sein kann. Richtige Hautpflege benötigt etwas Zeit und Sie sollten auch immer eher reichhaltige Produkte benutzen.

Die Feuchtigkeitskur

Für schöne und gepflegte Hände sollten Sie auch einmal in der Woche eine spezielle Feuchtigkeitskur durchführen. Dazu einfach eine besonders reichhaltige Feuchtigkeitscrème vor dem Zubettgehen dick auf die Hände geben und ziehen Sie zur besseren Einwirkung extra Baumwollhandschuhe (in allen großen Kaufhäusern wie Karstadt für in etwa 2€ erhältlich) über Nacht an. Durch die extrazufuhr an Wärme werden die in der Crème enthaltenen Wirkstoffe besonders gut von der Haut aufgenommen. Als Pflegetipp für die reife Haut, aber auch für alle anderen, ist Olivenöl ein wahres Wundermittel im Kampf gegen raue Hände. Massieren Sie einmal die Woche etwas Olivenöl in die Hände und lassen Sie das Ganze in etwa 15 Minuten einwirken. Mit der mildreinigenden und pH-freundlichen Seife abwaschen und die Hände fühlen sich wieder wunderbar weich an!

Das Hand-Peeling

Durch ein Peeling kann man zusätzlich die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen befreien und einen schönen Glatt-Effekt erzielen. Magnesium, Kalzium und auch Natrium aus dem Salz aktivieren und verbessern die Feuchtigkeitsspeicherung der Haut. Dieses Peeling können Sie zur Pflege für die Hände einfach selbst herstellen. Dazu müssen Sie einfach etwas Öl und etwas grobkörniges Meersalz und massieren Sie damit einige Minuten Ihre Hände. Sie werden den Unterschied sofort sehen und fühlen. Falls Sie schon unter Altersflecken leiden oder anderen Verfärbungen der Haut, können Sie es einmal mit dem Saft einer Zitrone probieren. Hierzu einfach in die Peelingmasse Abrieb einer unbehandelten Zitronenschale hineingeben und das Peeling wie gewohnt in die Haut einmassieren. Nach dem Peeling dann einfach die Hände mit lauwarmem Wasser gründlich abspülen.

Das Handbad

Ein wohliges Handbad mit wunderbar reichhaltigen Ölen wie Olivenöl oder Mandelöl kann auch wahre Wunder bewirken. Wichtig ist es, dass die Wassertemperatur nur lauwarm sein sollte und dass Sie Ihre Hände für 20 Minuten diese Auszeit gönnen. Danach bitte wie gewohnt mit entsprechender reichhaltiger Feuchtigkeitscrème versorgen und wenn Sie mögen dazu die passenden Baumwollhandschuhe anziehen. Eine unglaubliche Wohltat für Ihre Hände!

Handschuhe anziehen!

Wenn es draußen wieder kalt wird oder Sie fleißig Hausarbeit oder auch Gartenarbeit machen, dann sollten Sie das oberste Gebot beherzigen: Unbedingt Handschuhe tragen! Die Haut sollte niemals direkt mit reizenden Hausputzmitteln oder in der Kälte den eisigen Temperaturen ausgesetzt werden. Doch bitte beachten: Im Sommer gilt es ebenso die Hände unbedingt vor der UV-Einstrahlung mit entsprechenden Crèmes zu schützen! Dann sehen Ihre Hände auch morgen noch bezaubernd aus!

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