Nein, ich will keinen Seniorenteller: Virginia Ironside

Auf 288 Seiten beschreibt die 65 jährige Autorin des Buches ‚Nein, ich will keinen Seniorenteller‚, wie man würdevoll altert, ohne die typischen Klischees dabei zu erfüllen. Im Gegenteil, sie möchte um keinen Preis ihre Jugend zurückholen und erscheint dadurch wesentlich jünger als andere.

Virginia Ironside

Virgina Ironside begann ihre Karriere als Journalistin und veröffentlichte bereits im Alter von 20 Jahren ihr erstes Buch. In den 60er Jahren schrieb sie eine Rockmusik-Kolumne für die ‚Daily Mail‚ und wechselte später zur Zeitschrift ‚Woman‚, wo sie als Kummerkastentante tätig war. Danach arbeitete sie für den ‚Sunday Mirror‚ und ‚Today‚ sowie für die ‚Independent‚, in der sie eine wöchentliche Kolumne mit Ratschlägen herausbrachte.

Virginia Ironside lebt und arbeitet in London. Sie ist Single, 65 Jahre alt, hat einen Sohn und zwei Enkel. Ihr neuer Roman ‚Nein, ich will keinen Seniorenteller‘ basiert auf Erfahrungen aus ihrem eigenen Leben. Nicht umsonst ist Maria Sharp das Alter Ego von Virginia Ironside, die zu jung ist, um einen Treppenlift zu benutzen, den Vorteil bequemer Schuhe jedoch nicht verleugnen kann.

Nein, ich will keinen Seniorenteller

Maria Sharp, das Alter Ego von Virginia Ironside, wird langsam alt, denn ihr 60. Geburtstag steht vor der Tür. Daher beschließt sie ein Tagebuch anzufangen, in dem sie das Altern festhält. Entgegen weit verbreiteten Einstellungen steht Maria nämlich zu ihrem Alter und freut sich sogar darauf. Sie will ihre Jugend nicht mit aller Macht zurückgewinnen und gegen das Älter werden ankämpfen.

Sie geht gerne auf Beerdigungen, da sie diese unterhaltsamer findet als Hochzeiten, und liest mit Vergnügen Todesanzeigen. In ihrem Alter braucht man auch keinen Gynäkologen, sondern viel mehr einen Chiropraktiker.

Mit viel Humor beschreibt Virginia Ironside die Erlebnisse ihres Alter Ego, das im Laufe des Buches Großmutter wird, aber auch ihren besten Freund verliert. Sie erzählt von Festen, neuen Bekanntschaften und ihrem zweiten Frühling, wenn sie sich in ihren Jugendschwarm Archie verliebt und der Welt gar nicht genug dafür danken kann, nicht mehr jung sein zu müssen.

Der neue Roman ist eine scharfsinnige Selbstreflexion einer Frau, die älter wird und dabei auf erfrischende Art und Weise, frei von Illusionen und Selbstbetrug, doch jung bleibt.

Weitere Informationen zu Virginia Ironside und ihren Büchern finden Sie hier…

3 Meinungen

  1. Wunderbar,dieses Buch- ein Geburtstagsgeschenk meiner Tochter zum 65.
    beschreibt mein Leben, meine Emotionen, meine Gedanken,ich fasse es nicht.
    So witzig, beim Lesen soviel gelacht und mich erkannt..

  2. Ja, das alles kann ich nur bestätigen. Es ist ein entzückendes, herzerfrischendes Buch in einem schönen Stil geschrieben.

    Ellana

  3. Ich kenne dieses Buch noch nicht, aber die Beschreibung klingt so schön, daß ich es auf jedenfall auch gern lesen möchte. Der Titel und der Umschlag machen neugierig.

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