Marmaduke: Cartoon Verfilmung mit Owen Wilson

„Marmaduke“ ist eine Comicverfilmung, die sich nicht an den großen Marvel oder DC Helden orientiert, sondern an einem hierzulande eher unbekannten Cartoon-Strip, der in Amerika aber bereits seit 1954 täglich erscheint.

Die Comics um die Dänische Dogge sind in der Regel aus einem einzigen Bild mit Untertiteln konstruiert und bewegen sich damit in der gleichen Hemisphäre wie „Dennis the Menace“ und „Heathcliff“, die beide in Zeichentrickserien und ersteres auch in etliche Kinoversionen (unter anderem mit Walter Mathau) umgewandelt wurden.

Die Dogge Marmaduke sorgt für Chaos

Die „Marmaduke“ Verfilmung nun orientiert sich an einer Vielzahl ähnlich gelagerter Filme: So möchte man beim Betrachten des Marmaduke Trailers spontan an „Marley und ich“  denken (noch potenziert durch die Stimme von Owen Wilson), an „Cats & Dogs“ und „Beverly Hills Chihuahua“ – von „Garfield“ und „Alvin & die Chipmunks“ gar nicht zu reden.

Sprechende, halb computer-animierte Tiere, die mit allzu menschlichen Kommentaren für Chaos sorgen haben derzeit Konjunktur und die Qualität bei diesen als Familienkomödien gekennzeichneten Filmen lässt zumeist arg zu wünschen übrig.

In der Verfilmung von FOX basierend auf den Cartoons von Brad Anderson ziehen die Wilsons, die Familie der Dänischen Dogge Marmaduke (im Original gesprochen von Owen Wilson) und seinem Katzen-Kumpel Carlos (George Lopez), von ihrem angestammten Sitz in Kansas nach Kalifornien, wo der übergroße Hund etliche Gelegenheiten nutzt, um die Einrichtung zu vernichten, Herrchen und Frauchen zur Weißglut zu bringen und sich mit anderen Hunden anzulegen.

In der Cartoon Verfilmung sprechen Owen Wilson und Kiefer Suterhland

Das Ergebnis von Regisseur Tom Dey („Shanghai Noon“) ist größtenteils unnötig. Weder die durchaus altbackenen, wenn auch in den USA beliebten, Cartoon-Strips werden hinreichend bearbeitet, noch eine wie auch immer relevante Geschichte, die über „der große Hund macht Ärger mit urkomischen Ausgang“ hinausgeht, wird erzählt.

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Da helfen dann auch nicht die hochkarätigen Schauspieler, die in der englischen Originalversion als Stimmen (Kiefer Sutherland, Stacy „Fergie“ Ferguson, Sam Elliot, Damon Wayans, Steve Coogan und in einer menschlichen Rolle William H. Macy) verpflichtet werden konnten.

Die „Marmaduke“ Verfilmung kommt am 24. Juni 2010 auch bei uns in die Kinos.

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