Küss den Frosch: Handgemachter Disney Film zu Weihnachten

Küss den Frosch“ erscheint beinahe überfällig. Was bereits in den Anfangsminuten von „Verwünscht“ Freudentränen in die Augen des Publikums zauberte, soll nun konsequent weitergeführt werden: Klassische, handgemachte Animationen, Figuren, die man spontan mögen muss, Romantik und Musik. Dinge, für die Disney bis 2004 ein vertrauenswürdiger Garant war.

Nachdem sich der Konzern eigentlich von der 2D-Animation verabschiedete, kommt nun ihre Fassung der Geschichte vom Froschkönig.

Küss den Frosch: Neue Perspektive für den Froschkönig

Der neue Disney Film orientiert sich grob an „Esmeralda, Froschprinzessin“ von E.D. Baker: Die neunzehnjährige Kellnerin Tiana trifft einen echten Prinzen – der allerdings ein Frosch ist. Prinz Naveen ist auf einen Voodoo-Doktor hereingefallen und muss nun geküsst werden, um seine menschliche Gestalt wiederzuerlangen. Tiana tut ihm den Gefallen und schlagartig ändert sich ihre Perspektive, denn nun ist der Prinz kein Mann, sondern sie ein Frosch. Gemeinsam müssen sie Abenteuer in den Sümpfen um New Orleans bestehen, damit sie endlich wieder sie selbst werden.

„The Princess and the Frog“ bedeutet eine langersehnte Rückbesinnung: Die Helden aus „Ice Age“, „Madagascar“ oder „Shrek“ waren teilweise sicherlich niedlich, doch darunter verbarg sich ein merkwürdiger Zynismus, der spätestens in den jeweiligen zweiten Teilen gehörig den Nerv strapazierte. Als Zuschauer musste man an der andauernd betonten Freundschaft der Charaktere und an den Ideen der Studios zweifeln. Lustig war das auch nicht mehr und schon gar nicht kitschig-romantisch – was man ja eigentlich von einem gelungenen Disney Klassiker erwartet.

Zu Weihnachten bringt Disney wieder etwas Handgemachtes in die Kinos

Es wurde höchste Zeit, dass es einmal wieder im Kino einen Disney Zeichentrickfilm gibt, der zumindest versucht an die großen Erfolge der … und 90er anzuknüpfen. Alles, was uns im Bereich der Animation in den letzten Jahren geboten wurde, bestand so sehr aus drolligen, computeranimierten Tierchen, die sich wie Menschen in einer schlechten Sit-Com benehmen.

Am 10. Dezember 2009, traditionell kurz vor Weihnachten also, kommt Disneys „Küss den Frosch“ in die Kinos.

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