Da Knoblauch zur Familie der Lauche gehört, kann man einfach die Knollen als Samen verwenden. Das Praktische daran ist, dass eine Knolle in einer Knoblauchpflanze resultiert, die wiederrum Knollen hervorbringt. Legt man also ein paar Knollen beiseite, kann man Knoblauch pflanzen, ohne sich neue Samen kaufen zu müssen.
Knoblauch pflanzen: So wirds gemacht!
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Erde
Da der Knoblauch sehr fruchtbare und lockere Erde benötigt, um gut zu wachsen, kann man ihn tatsächlich auch auf dem Kompost anpflanzen. Vorsicht also beim Wegwerfen der Knollen, denn daraus wachsen schnell einmal komplette Knoblauchpflanzen.
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Anpflanzen
Die Erde sollte nicht zu feucht sein und viel Sonne bekommen. Darin werden die Knollen in Abständen von ca. 10cm und einer Tiefe von ungefähr 2,5cm eingepflanzt, wenn Sie mehrere Reihen an Knoblauch pflanzen wollen, sollten die Reihen ungefähr 45cm voneinander entfernt sein.
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Zeitpunkt
Weil es im Frühling öfter regnet und der Knoblauch Feuchtigkeit nicht wirklich mag, ist es besonders in Europa gängig, dass man stattdessen im Herbst anpflanzt.
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Ernte
Der Knoblauch kann geerntet werden, wenn die Pflanzenblätter abfallen. Hat man im Herbst gepflanzt, ist das ungefähr im Frühling der Fall. Wenn man den Knoblauch geerntet hat, kann man ihn gleich verwenden, oder man trocknet ihn an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort.
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Schädlinge
Knoblauch wächst auch in Kombination mit anderen Pflanzen und hält sogar einige Schädlinge fern. Allerdings ist er für Schädlinge, die auch Zwiebeln angreifen, empfänglich (beispielsweise Rost oder Mehltau).
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Tipp zum Einpflanzen
Um die Knollen vor Überwässerung zu schützen, kann man sie auch seitwärts einpflanzen, so sammelt sich die Flüssigkeit nicht am runden Ende und die Pflanze kann nicht so schnell faulen. Diese Methode eignet sich besonders für das Knoblauch Pflanzen auf dem Balkon, wo man ja gerne mal zu viel oder zu wenig gießt.
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