Django Unchained: Quentin Tarantinos Geschichte vom Sklaven Django

Wenn Quentin Tarantino im Begriff ist, einen neuen Film auf die Kinoleinwand zu bringen, dann überschlagen sich die Foren im Internet immerzu. Via Internet wurde dieser Film auch angekündigt: Durch die Veröffentlichung des Drehbuch-Leaks (Titelseite des Drehbuchs) gelangte so die frohe Nachricht ins Internet. Worum es in dem Film geht, wer die Starbesetzung und was eingefleischte Fans unbedingt wissen sollten, hier!

Django Unchained: Der Plot

Die Story von Tarantino setzt da ein, wo der Sklave „Django“ (Jamie Foxx) von dem Kopfgeldjäger und Ex-Zahnarzt Dr. King Schultz (Christopher Walz) aus seinem Dasein als Sklave befreit wird. Das tut er nicht aus reiner Nächstenliebe, denn er braucht diesen „Django Unchained“ für seinen Auftrag, um die Brüder „Big John“ (M.C. Gainey),  „Ellis“ (Tom Savini) und „Roger Brittle“ (Cooper Huckabee) aufzufinden und zu identifizieren. Warum? Ganz einfach, weil auf diese fiesen Gestalten ein Kopfgeld ausgesetzt ist, was Schultz einstreichen möchte. Da genau diese Männer Django in seine jetzige Lage gebracht haben und zudem noch Djangos Frau „Broomhilda“ (Kerry Washington) entführt haben, will der befreite Sklave diese Brüder ebenso finden und willigt ein, Schultz zu begleiten.

Ein nahezu unschlagbares Duo ist von diesem Moment an geboren. Gemeinsam machen sie sich auf dieses Himmelfahrtskommando – das zugegeben in echter Tarantino-Manier ganz schön blutig wird. Die Spur führt sie direkt zu dem Plantagenbesitzer Calvin Candie (Leonardo DiCaprio). Auf dessen Plantage ist Broomhilda eine Sklavin unter vielen. Der Hausherr veranstaltet brutale Prügelwettbewerbe unter den Sklaven, die auf Leben oder Tod ausgetragen werden. Der sadistische Billy Cash (Walton Goggins) und der Haussklave Stephen (Samuel L. Jackson) unterstützen den Plantagenbesitzer bei diesen Kämpfen. Doch die Résistance bildet sich bereits… Hier geht's zum offiziellen Trailer!

Quentin Tarantinos Italo-Western „Django Unchained“

Der Italo-Western ist bekanntlich Quentin Tarantinos Lieblingsgenre, dementsprechend hingabevoll widmet er sich diesem Film „Django Unchained“ zu, der auf einer alten Filmvorlage aus den 60er Jahren basiert. Nur war „Django“ da nicht schwarz und der Film spielte nach dem amerikanischen Bürgerkrieg.  Im Tarantinos Filmadaption spielt der Faktor Rassismus eine tragende Rolle und daher ist die Befreiungsgeschichte des Sklavens „Django“ und die Zusammenarbeit mit dem weißen Kopfgeldjäger Schultz mehr als nur  revolutionär.

Das heißt, dieser Film verspricht ein wahres Blutbad zu werden, was definitiv nichts für schwache Nerven ist. In Anbetracht der neusten schockierenden Nachrichten über einen erneuten Amoklauf in Newtown, in den USA, wurde deshalb auch aus Rücksichtnahme die geplante Premiere in Los Angeles abgesagt. Vorläufer zu diesem Streifen sind die Filme „Kill Bill Vol. 2“ und vor allem aber der Film „Inglouriuos Basterds“. Die anfängliche Befreiungsszene mit der Schilderung des Kampfes, erinnert dabei an die Brutalität und Vorgehensweise des SS-Obserst Hans Landa bei dem Aufeinandertreffen mit dem Milchbauern der Perriere LaPadite und seiner Familie. Hier geht's zum Trailer No.2!

Django Unchained
Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino
Land: USA 2013
Genre: Westernfilm
Kinostart: 17. Januar 2013

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