Die verschiedenen Demenz-Therapien im Überblick

„Oh je, ich habe wohl schon Alzheimer!“, sagt so mancher dahin, wenn er etwas vegessen hat. Dies ist glücklicherweise meist nicht der Fall. Zwischen purer Vergesslichkeit vor lauter Stress oder Unkonzentriertheit und einer Demenzerkrankung ist ein großer Unterschied. Erst wenn die Gehirnleistung sowie das Denkvermögen abnehmen und neue Dinge nicht dazugelernt werden können, liegt der Verdacht auf eine Demenz nahe.

Weitere Symptome sind Orientierungslosigkeit, Sprachstörungen, die Unfähigkeit, nicht mehr rechnen zu können, oder einfache Alltagstätigkeiten durchzuführen. Schließlich verändert sich auch das Verhalten und der Patient zeigt sich abwechselnd agressiv und depressiv. Der Grund liegt im Abbau des Hirns. Bei derartigen Auffälligkeiten sollten die Angehörigen dafür sorgen, dass ein Arzt zu Rate gezogen wird. Demenzerkrankungen lassen sich zwar meist nicht heilen, aber wesentlich verzögern.

Demenz-Therapie: Ein Überblick!

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Demenz-Therapien sind abhängig von der Ursache der Erkrankung

  1. Zunächst muss der Betroffene genau untersucht werden, um festzustellen, woher die Beschwerden kommen. Es gibt einige Erkrankungen wie Tumore, schwere Depressionen oder Stoffwechselstörungen des Gehirns, die ebenfalls demenzähnliche Symptome auslösen können. Sobald die Grunderkrankung geheilt ist, verschwindet auch die Demenz.
  1. Echte Demenzerkrankungen können heute mithilfe von Medikamenten und anderen Maßnahmen deutlich verzögert werden und dem Betroffenen mehr Lebensqualität verschaffen. Eine Demenz-Therapie sollte eine vielseitige Unterstützung für den Patienten und seiner Angehörigen beinhalten.
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Wichtig bei Demenz: Training fürs Gehirn

Ein wesentlicher Bestandteil einer Demenz-Therapie ist das Gehirntraining, damit der Betroffene möglichst lange selbstständig bleibt. Eine feste Tagesstruktur gehört ebenfalls dazu. Spezielle Einrichtungen wie Tageskliniken bieten vielseitige Behandlungsformen mit Krankengymnastik, Ergotherapie, psychologischer und sozialer Betreuung, in die auch die Familienmitglieder mit einbezogen werden. Zusätzlich werden Medikamente eingesetzt, die den Abbau der Hirnleistungsfähigkeit verlangsamen sollen.

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Medikamente gegen Demenzerkrankungen

  1. Wenn eine Demenzerkrankung gerade erst begonnen hat, sind Medikamente mit Acetylcholinesterase-Hemmern ein wertvolles Therapiematerial, damit die Nervenzellen ihre Signale besser austauschen können. Aber auch in den mittleren Stadien einer Alzheimer-Erkrankung, einer vaskulären Demenz oder der Lewy-Körperchen-Demenz ist dieser Wirkstoff sehr hilfreich. NMDA-Antagonisten wie Memantine sind bei mittelschweren und schweren Alzheimer-Erkrankungen angezeigt. In Kombination mit Acetylcholinesterase-Hemmern wirken sie einer Nervenüberreizung durch zu viel Glutamat entgegen.
  1. Weitere Arzneimittel können ergänzend eingesetzt werden. So kann Ginkgoextrakt für eine bessere Durchblutung des Gehirns sorgen und ein Kalzium-Antagonist den Kalziumstoffwechsel regulieren. Für diese Medikamente gibt es allerdings bisher keine Studien, die die Wirksamkeit beweisen. Weiterhin werden verschiedene Präparate gegen die Begleitsymptome einer Demenz verordnet, die individuell sehr genau abgestimmt werden müssen. So kann eine Demenz-Therapie viele Komponenten enthalten, wobei immer sorgfältig beobachtet werden muss, dass Arzneimittel gegen andere Beschwerden nicht die Hirnleistung beeinträchtigen.

Tipps und Hinweise

  • Auch wenn der Umgang mit Demenzerkrankten nicht immer einfach ist, sollte der persönliche Kontakt mit ihnen unbedingt beibehalten werden. Körperkontakt, freundliche Blicke und Gesten sind besonders wichtig, wenn die sprachlichen Fähigkeiten des Betroffenen nachlassen.

3 Meinungen

  1. Der Glaube an Zeus reicht bis in die indogermanische Vorzeit zurück. Hierauf deutet schon sein Name hin, der indogermanisch mit „leuchten“ zusammenhängt. Auch mit dem altindischen Atharvaveda ist ein Zusammenhang erkennbar, denn dort entspricht der höchste Gott, Indra, dem griechischen Herrn der Götter, Zeus. Vergleiche der Sprachen und Religionen zeigen, dass es vor Jahrtausenden eine gemeinsame „indoarische“ Kultur und somit auch Religion gab. Der griechische Gott Zeus ist hierfür ein Beleg.

  2. Gerd Fröhlich-Rockmann

    hab selten so viel Quatsch zum Thema Demenz auf einmal gelesen! Wer meint an einem demenziellen Syndrom zu leiden oder den Verdacht hat an einer Form der Demenz zu leiden sollte sich vertrauensvoll an seinen Hausarzt oder eine der zahlreichen Memorykliniken wenden.

  3. Gerd Fröhlich-Rockmann

    hab selten so viel Quatsch zum Thema Demenz auf einmal gelesen! Wer meint an einem demenziellen Syndrom zu leiden oder den Verdacht hat an einer Form der Demenz zu leiden sollte sich vertrauensvoll an seinen Hausarzt oder eine der zahlreichen Memorykliniken wenden.

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