Die Bienenhüterin – Geschicktes Südstaatendrama

Lily (Dakota Fanning) und Rosalee (Jennifer Hudson) sind zusammen vor Lilys gewalttätigen Vater geflüchtet und landen nun gemeinsam in dem pinken Haus. Im Haus der resoluten Boatwright-Schwestern lernen sie nun alles über die Imkerei und das Leben.

Doch Lily hat ein dunkles Geheimnis, denn zehn Jahre zuvor wurde ihre Mutter ermordet, sie versucht den Dingen auf den Grund zu gehen und verliebt sich während ihres Aufenthalts bei den Schwestern. Rosalee und Lily fühlen sich wohl bis eines Tages Lilys Vater vor der Tür steht und das sonst so geruhsame Leben sich schlagartig ändert.

Mit einer hochkarätigen Besetzung entführt uns Regisseurin Gina Prince-Bythewood („Love and Basketball“) in das Jahr 1964, in den Südstaaten ist Rassendiskriminierung an der Tagesordnung. Sie setzt das Buch recht überzeugend um, obwohl bei einer Romanverfilmung natürlich das Buch nur teilweise adaptiert wird.

Der Cast haut einen glatt um, Golden Globe Gewinnerin Queen Latifah („Set it Off“, „Hairspray“) überzeugt in der Rolle der August, Dakota Fanning („Krieg der Welten“, “Taken“) spielt ebenfalls hervorragend Lily Owens und Oscar Gewinnerin Jennifer Hudson („Dreamgirls“, „Sex and the City“) brilliert in ihrer Rolle des Hausmädchens Rosalee.

Alicia Keys und Kate Hudson als passende Schauspieler

Auch die Darstellung von Alicia Keys und den anderen Schauspielern passt gut zu den Rollen und ergibt einen sehr harmonischen Film. Der Film startete schon letztes Jahr in den Vereinigten Staaten, diesen April kommt er in deutsche Kinos. Alles in allem ist die Bienenhüterin ein sehr feinfühliges Drama, das mit guten Schauspielern überzeugen kann. Die Bildsprache des Films versucht die Bilder des Buches umzusetzen, was ihr nicht immer ganz gelingt, trotzdem ein sehr sehenswerter Film.

Die Bienenhüterin
Kinostart: 23. April 2009

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