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    Start » Den „Depth of Field Effekt“ beim Fotografieren erzielen
    Technik

    Den „Depth of Field Effekt“ beim Fotografieren erzielen

    23. November 20112 Minuten Lesezeit

    Eingesetzt wird der Depth of Field Effekt in erster Linie bei der Filmherstellung. Der Regisseur kann damit erreichen, dass die Aufmerksamkeit des Zusehers auf einen bestimmten Punkt des Bildes gelenkt wird. Beim Fotografieren wird dabei auch häufig der deutsche Begriff der Tiefenschärfe verwendet. Wählt man beispielsweise eine geringe Tiefenschärfe, dann erscheint nur das Objekt scharf und alles, was davor bzw. dahinter liegt, wirkt unscharf und verschwommen. Dabei werden Dinge unschärfer, je weiter sie vom eigentlichen Objekt entfernt sind. Für Detailaufnahmen eignet sich besonders eine geringe Tiefenschärfe. Das Objekt wirkt wesentlich detailgetreuer, wenn der Hintergrund entsprechend verschwimmt.

    Depth of Field Effekt: So wirds gemacht!

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    Die Blende beeinflusst den Depth of Field Effekt

    Der Fotograf kann den Depth of Field Effekt durch die Wahl des Blendeneffekts beeinflussen. Eine weit geöffnete Blende, mit beispielsweise einem Blendenwert von 2.8, steht für eine geringe Schärfentiefe. Eine weit geschlossene Blende mit einem Blendenwert von 22 dagegen bedeutet eine hohe Schärfentiefe. Die einstellbaren Werte unterscheiden sich dabei je nach verwendeter Kamera. Ein Objektiv mit Zoom besitzt in der Regel eine geringere Lichtstärke, als ein Objektiv mit einer festen Brennweite.

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    Blende und Belichtungszeit beeinflussen das Ergebnis

    Wer beispielsweise die Blüte einer Blume fotografieren möchte, kann durch die Einstellung der Brennweite bestimmten, wie sehr der Hintergrund verschwommen sein soll. Verwendet man eine Blende 16, so bedeutet dies eine recht lange Belichtungszeit von 1/10 Sekunde. Dadurch erscheint ein relativ großer Bildausschnitt noch scharf. Das Bild wirkt nur an den äußeren Rändern leicht unscharf. Je kleiner die verwendete Blende nun wird, desto mehr von dem Bild verschwimmt. Bei der kleinsten Blende von 2,8 erscheinen nur noch die Details des Objektes scharf, die genau im Fokus waren, während der Rest des Bildes verschwommen ist.

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    Eine geringe Schärfentiefe eignet sich auch besonders bei Sportaufnahmen. Befinden sich im Hintergrund Zuschauer, dann wirken diese oft störend. Durch eine möglichst geringe Tiefenschärfe erreicht man, dass der Sportler im Vordergrund scharf auf dem Bild erscheint, während die Zuschauer nur verschwommen im Hintergrund zu sehen sind. Durch ein bisschen Spielen mit dem Depth of Field Effekt lassen sich interessante Bilder erzeugen. Natürlich lässt sich dieser Effekt auch nachträglich mit einer guten Fotobearbeitung in das Bild einfügen.

    Fotografieren

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