Apollo 18: Eine Verschwörung, die NASA und das Mond-Programm

Offiziell startete Apollo 17 am 7. Dezember 1972 zur letzten bemannten Mission zum Mond. Die ursprünglich von der NASA geplanten Missionen von Apollo 18, 19 und 20 wurden wegen „Geldmangels“ gecancelt. Doch nur ein Jahr später, im Dezember 1973, wurden zwei amerikanische Astronauten auf eine geheime Mission auf den Mond geschickt, die durch das US Department of Defense finanziert wurde. Der Grund: Während der Apollo 15-Mission wurde 1971 ein U-Bootförmiges Objekt (ca. 4 km lang und ca. 500 Meter hoch) auf der dunklen Seite des Mondes fotografiert. (Hier zu sehen: ASS20-1020 – Nicht durch die Missionsnummer Apollo 20 irren lassen! – Achtung: Fotos sind ein Fake!)

Was nun in die Kinos kommt, ist das originale Filmmaterial, welches die Astronauten auf dieser 18. Mission aufgenommen haben. Während die NASA die Authentizität bestreitet, sagen andere, dies ist der wahre Anlass, warum wir nie mehr zum Mond geflogen sind. Klar, wer will sich auch schon freiwillig mit Außerirdischen anlegen, die sich auf dem wasserlosen und luftleeren Trabanten wohl zu fühlen scheinen und ganz schön üble Gesellen sind.

Apollo 18: Blair Witch im All

Woher das angeblich „echte“ Material stammt…? Bob Weinstein, der zusammen mit seinem Bruder Harvey zuerst die Produktionsfirma Miramax gründete und später dann The Weinstein Company, behauptet jedenfalls, dass das Material „gefunden“ und nicht „zusammengefilmt“ wurde. Klappern gehört halt zum Handwerk.

Regie führte der Spanier Gonzalo López-Gallego, von dem hierzulande allenfalls der überragende Thriller „King of the Hill – Unsichtbare Gefahr“ bekannt sein dürfte. (Übrigens ein Tipp, für diejenigen, die spannende Thriller mögen.) Trevor Caewood, genau genommen ein Spezialist für visuelle Effekte (u.a. Matrix Revolutions), sollte zuerst die Regie übernehmen, stieg aber kurz vor Drehbeginn aus. Gerüchteweise, weil ihn das Tempo, mit dem die Low-Budget Produktion (lediglich fünf Millionen Dollar standen zu Verfügung) voran getrieben wurde, einfach überforderte.
Produziert wurde die Mockumentary von Timur Bekmambetov, der unter anderem bei „Wächter der Nacht“ und „Wanted“ Regie führte und im nächsten Jahr mit „The Darkest Hour“ einen weiteren interessanten Horror-Sci-Fi-Actionthriller in die Kinos bringt.

Handycam-Horror á la Paranormal Activity

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Während der US-Start öfters verschoben und jetzt auf den 2. September gelegt wurde, war lange nicht bekannt, wann der Sci-Fi-Horror in unseren Kinos startet. Der Starttermin des „Found-Footage“ (auf deutsch „gefundenes Filmmaterial“), wurde nun auf den 18. Oktober gelegt.

Handycam-Thriller erfreuen sich seit „Blair Witch“ größter Beliebtheit, vor allem im Sci-Fi- („Cloverfield“) und Horror-Genre (Paranormal Activity); und mit „Sinister“ kommt 2012 ein Mystery-Horror-Thriller mit Ethan Hawke („Daybreakers“) dazu (neben einem geplanten französischem Film mit ArbeitsnamenDinosaur Project“).

Fazit: Wer auf Handycam-Thriller und Science-Fiction-Filme steht, wird sicherlich seinen Spaß haben an „Apollo 18“ im Kino. Alle anderen sollten vielleicht auf die DVD warten.

Genre: Science-Fiction/Horror/Thriller
Regie: Gonzalo López-Gallego
Besetzung: Lloyd Owen, Warren Christie
Kinostart: 13. Oktober 2011

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