Berufsunfähigkeitsversicherung als Student: Ist das sinnvoll?

Allgemein sieht es im Fall der Fälle für Studenten bei einer drohenden Berufsunfähigkeit eher schlecht aus, denn sie haben keinerlei Anspruch auf die sogenannte Erwerbsminderungsrente der staatlichen Rentenkasse. Um einen solchen Anspruch haben zu können, muss man mindestens seit fünf Jahren Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung sein und die letzten drei Jahre Beiträge gezahlt haben. In einem Falle der Berufsunfähigkeit eines Studenten hätte das also verheerende Folgen. Nur wie kann eine Berufsunfähigkeitversicherung für Studenten da helfen? Lesen Sie mehr dazu hier:

Reicht eine Unfallversicherung für Studenten aus?

Eine andere Möglichkeit der eigenen Absicherung als Student ist die private Unfallversicherung. Ebenso können hier auch Schüler oder Personen ohne Beruf sich absichern. Der Vorteil ist, dass sie preiswerter als die Berufunfähigkeitsversicherung ist. Doch ist der Leistungsumfang dieser Versicherung auch dementsprechend geringer! Der Versicherungsschutz besteht hierbei für alle häuslichen Unfälle, die die Versicherung nicht abdeckt. Ausschließlich Unfälle sind hier versichert und nicht Krankheiten, die einen im Laufe des Lebens eventuell zustoßen können. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass zirka 90 % der Berufsunfähigkeit durch Krankheit ausgelöst wird. Bei einer Unfallversicherung stehen Sie also im Falle einer Krankheit oder völligen Erwerbsunfähigkeit mit leeren Händen da.
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Die Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten: Interessante Vergünstigungen

Entscheiden Sie sich bereits in Ihrer Studienzeit zu einem Berufsunfähigkeitsschutz, profitiert man von diesem frühen Eintrittsalter durch niedrige Beiträge. Zudem kommt, dass Sie gesund sind und daher mit keinerlei Zuschlägen rechnen müssen und bei Berufseintritt ist keine zusätzliche Gesundheitsprüfung nötig. Die Berufsunfähigkeitsversicherung versichert die dauerhafte Ausübung des aktuellen Berufs ab und ist nicht zeitlich begrenzt. Im Falle eines Studenten ist damit der angestrebt Beruf versichert, doch ist die Versicherungshöhe während der Studienzeit zumeist begrenzt. Die Versicherungsbedingungen sind dabei immer individuell zu verhandeln und hängen von vielen Faktoren ab. Es ist also ratsam sich immer erst gut zu informieren, bevor man eine solche Versicherung abschließt.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten: Die rechtlichen Klauseln

Durch das niedrige Einkommen eines Studenten macht es wenig Sinn die Höhe der Versicherung prozentual am Nettolohn festzulegen, sonder hier wird eine maximale pauschale Versicherungshöhe von beispielsweise 1000 Euro den Monat festgesetzt.
Die Erwerbsunfähigkeitsklausel (Abstrakte Verweisung) fügen viele Versicherungen in den Versicherungsvertrag mit ein, damit sie sich absichern. Diese Klausel besagt, dass der Student nur Leistungen erhält, wenn er wirklich in keinem anderen Beruf mehr arbeiten kann. Was natürlich entsprechend selten der Fall ist. Grundsätzlich gibt es aber auch Verträge ohne diese Klausel.
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Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten: Darauf sollten Studenten achten

  • Man sollte darauf achten, dass eine Nachversicherungsgarantie beim Abschluss vorhanden ist. Denn nur durch eine solche Garantie kann man die Versicherungshöhe nach Berufseintritt beispielsweise erhöhen.
  • Die Möglichkeit einer erneuten Gesundheitsprüfung im Falle des Berufseintritts oder anderen beruflichen Veränderungen, sollte unbedingt vertraglich ausgeschlossen sein.
  • Für den Fall, dass eine Erwerbsunfähigkeitsklausel für den Vertrag vereinbart wurde, sollte nach dem Berufseintritt eine automatische Umschreibung in eine vollwertige Berufsunfähigkeitsversicherung vollzogen werden.
  • Falls der Student einen Wechsel des Studienfaches, oder gar einen Studienabbruch plant, gilt es die Versicherung umgehend darüber zu informieren. Die Beiträge werden dann dementsprechend angeglichen.
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