Drive: Actionthriller mit Ryan Gosling

“Drive” verspricht viel Speed und Spannung

Das Leben des namenlosen Protagonisten, im Film schlicht “Driver”, dreht sich rund ums Gaspedal. Während er tagsüber als Stuntman für Hollywoodfilme fährt, bringt er nachts Verbrecher als Fluchtwagenfahrer in Sicherheit. Die wortkarge und scheinbar emotionslose Fassade des Hauptdarstellers gerät zumindest ein wenig ins Wanken, als er seine alleinerziehende Nachbarin Irene kennen und lieben lernt. Die heile Welt gerät in Gefahr, als deren Ehemann Standard vorzeitig aus der Haft entlassen wird – jemand lässt diesen nämlich nicht mit seiner kriminellen Vergangenheit abschließen und gefährdet nicht nur sein, sondern auch das Leben von Irene (Carey Mulligan) und deren Sohn. Um der Familie aus der Patsche zu helfen, beteiligt sich Driver an einem Coup, der jedoch gandenlos schief läuft und ehe er sich versieht, befindet er sich mit einer Tasche voller Geld mitten in einer Blutlache wieder, welche zum Ärger mancher nicht seine eigene ist. Um sein Leben und das seiner neuen Bekanntschaften zu wahren, muss Driver in die Offensive gehen…

Ryan Gosling ersetzt Hugh Jackman

Ursprünglich plante Universal die Verfilmung des gleichnamigen Romans (John Sallis, 2005) ganz anders, Drive sollte mit Hollywood-Schwergewicht Hugh Jackman als Zugpferd ein 60 Mio $ Blockbuster der Marke “Fast and Furious” werden. Gott sei Dank verloren die damals Verantwortlichen das Projekt aus den Augen, sodass der kanadische Schauspieler Ryan Gosling Interesse bekunden konnte.

Branchenunüblich durfte sich der kanadische Schauspieler auf den Dänen Refn festlegen, was in jeglicher Hinsicht ein Volltreffer war. Neben einer engen Freundschaft zwischen den beiden sprang auch noch der prestigeträchtige Preis für die “Beste Regie” in Cannes heraus. Falls man des Englischen mächtig sein sollte, kann man sich im folgenden Video auch nochmal genau anhören, was die beiden Künstler genau übereinander und ihr gemeinsames Projekt “Drive” zu sagem haben.

Darüber hinaus unterstützt der hauptsächlich vom ehemaligen Red-Hot-Chili-Peppers-Drummer Cliff Martinez stammende Soundtrack die jeweilige Stimmung in “Drive” mit seinen träumerisch-pulsierenden Elektro-Beats ungemein gut, sodass der mit Albert Brooks und Breaking-Bad-Star Bryan Cranston auch in Nebenrollen hervorragend besetzte Streifen sicherlich einer der Hingucker des wenig versprechenden Kinojahres 2012 wird.

Drive
Regisseur: Nicolas Winding Refn
Drehbuch: Hossein Amini
mit: Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston
Land: USA
Kinostart Deutschland: 26. Januar 2012

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