WM 2010: Gruppe A mit Südafrika, Mexiko und Frankreich

Mit dem Eröffnungsspiel zwischen Südafrika und Mexiko beginnt am 11. Juni 2010 die 19. Fußball-Weltmeisterschaft. In Gruppe A treten dabei Gastgeber Südafrika, Mexiko, Frankreich und Uruguay um den Einzug ins Achtelfinale gegeneinander an.

Gruppe A: Südafrika

Der “Bafana Bafana” dürften um einen Platz zum Erreichen der Endrunde wohl die geringsten Chancen aller vier Teams einzuräumen sein. Dennoch hofft man auf die Euphorie als Gastgeberland und auf eine junge hungrige Mannschaft, die bereits beim Confederations-Cup im letzten Jahr mit dem Erreichen des Halbfinales auf sich aufmerksam machen konnte. In einer weitestgehend unbekannten Mannschaft stechen dabei Steven Pienaar vom FC Everton sowie Kapitän Aaron Mokoena heraus, welcher ebenso in England beim FC Portsmouth sein Geld verdient. Trainiert wird die Mannschaft vom brasilianischen Erfolgscoach Carlos Alberto Parreira, der mit Südafrika bereits die fünfte Mannschaft in ein WM-Turnier führt.

Gruppe A: Mexiko

Als einer der beiden Gruppenfavoriten neben Frankreich schickt sich die Auswahl von Mexiko beim dreizehnten Anlauf bei einer WM-Endrunde an zum siebten Mal in die K.O.-Phase einzuziehen. Nach einem starken Schlussspurt sicherte man sich in der Nord- und Mittelamerika-Qualifikationsgruppe schließlich souverän hinter Gruppensieger USA das begehrte Ticket für Südafrika. Besonders hervorzuheben sind die beiden Talente Giovanni dos Santos von den Tottenham Hotspurs und Carlos Vela von Arsenal London, die in ihren Teams jedoch nicht über einen Reservistenplatz hinaus kommen als auch der routinierte Innenverteidiger vom FC Barcelona Rafael Márquez. Aus der Bundesliga vertreten ist lediglich der Stuttgarter Außenverteidiger Ricardo Osorio.

Gruppe A: Frankreich

Erst durch ein irregulär erzieltes Tor durch FC Barcelona-Star Thierry Henry im Relegationsspiel gegen Irland konnte sich die Équipe Tricolore für Südafrika qualifizieren nachdem man in der Gruppenphase gegen den deutschen WM-Gegner Serbien den kürzeren ziehen musste. Die Mannschaft vom umstrittenen Trainer Raymond Domenach ist trotz eines Weltklassekader mit Spielern wie Franck Ribery, Karim Benzema oder auch Yoann Gourcuff nicht unbedingt als Turnierfavorit anzusehen, da Mannschaften wie Spanien, Holland oder auch Brasilien spielerisch einfach mehr zu bieten haben.

Gruppe A: Uruguay

Zum dritten Mal in Folge konnte sich die „Celeste“ erst in der Relegation für die WM-Endrunde qualifizieren. In zwei spannenden Partien konnte man sich am Ende knapp gegen Costa Rica durchsetzen. In einer überwiegend jungen Mannschaft sticht dabei Stürmer Diego Forlán heraus. Der europäische Top-Torjäger der vergangenen Saison in Diensten von Atletico Madrid ist der klare Leader auf dem Platz. Zusammen mit dem von europäischen Spitzenvereinen umworbene Shootingstar Luis Suárez von Ajax Amsterdam bilden die Beiden einen der gefährlichsten Sturmreihen Südamerikas.

2 Meinungen

  1. Der Auffassung, dass Südafrika wenig Chancen auf ein Weiterkommen hat, stimme ich nicht zu. Die letzten Jahre und Jahrzehnte haben eigentlich gezeigt, dass der Gastgeber fast immer sogar bis zum Halbfinale vorstösst (Österreich einmal ausgenommen).

    Ich tippe daher auf Südafrika und… Mexiko. Frankreich ist so unberechenbar (im Guten wie im schlechten), dass sie es locker wieder schaffen könnten, in der Vorrunde rauszufliegen…

  2. Ich denke auch, dass Südafrika reele Chancen auf ein Weiterkommen hat. Ich sag das Frankreich rausfliegt! Aber da weiß man halt nie, wie es bei einem Turnier so läuft. Weltmeisterschaften haben so Ihre eigenen Regeln.

    Viel interessanter ist für mich die Frage,ob es Südafrika auch schaffen wird, seine Stadien voll zu bekommen. Sieht bis jetzt ja noch nicht danach aus!

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.