Wein in der Schwangerschaft

Für viele gehört ein Glas Wein am Abend oder zum Essen dazu, doch in der Schwangerschaft sollte auf den edlen Tropfen verzichtet werden. Es kann keine untere Grenze angegeben werden bei der mit hundertprozentiger Sicherheit empfohlen werden kann Alkohol ohne Bedenken in der Schwangerschaft konsumieren zu können.

Wein in der Schwangerschaft – Alkoholabbau beim Ungeborenen

Für das Ungeborene kann der Alkoholkonsum zu schwerwiegenden Schäden führen, denn der Wirkstoff Äthanol bzw. Äthylalkohol wird nach dem Trinken über Magen und Darm ins Blut aufgenommen und gelangt direkt über die Plazenta zum Embryo bzw. Fötus. Erwachsenen bauen den Alkohol zu etwa 90 Prozent über das Enzym Alkoholdehydrogenase (ADH) und Aldehyddehydrogenase (ALDH) in der Leber ab. Das Ungeborene verfügt zwar schon sehr früh über diese Enzyme, aber da die Leber erst heranwächst, wird der Alkohol nur mit etwa vier Prozent der Leistungsfähigkeit eines Erwachsenen abgebaut.

Das heißt, der Fötus ist dem unabgebauten Alkohol sehr viel länger ausgesetzt. Mediziner sind sich einig, dass auch geringer Alkoholkonsum die Gesundheit des Babys schädigen kann, aber nicht zwangsläufig muss. In Feldstudien wurde festgestellt, dass bei regelmäßigem Konsum von etwa eineinhalb Gläsern Wein täglich der Intelligenzquotient des Kindes um durchschnittlich sieben Punkte sinkt.

Mögliche Schäden durch Alkohol in der Schwangerschaft

Ein wichtiger Faktor ist der Zeitpunkt in dem Wein in der Schwangerschaft getrunken wurde. Gerade in den ersten drei Monaten ist der Fötus besonders anfällig, da er die Giftstoffe 1:1 bekommt und das Nervengift die Zellteilung, Anlage und Entwicklung der Organe stört. In den ersten zwei Wochen wächst der Keimling jedoch nur, wenn er gesund ist. Sind die Zellen durch Alkohol  oder andere Faktoren geschädigt, teilen sie sich nicht weiter. Geht die Schwangerschaft weiter, weiß man, dass dem Fötus der alkoholhaltige Abend nicht geschadet hat.

Kinder können bei starken Alkoholkonsum mit körperlichen und geistigen Entwicklungsrückständen oder Schädigungen auf die Welt kommen und die sogenannte „Alkohol-Embryopathie“ kann in Extremfällen zu Herzfehlern, Missbildungen, Hörstörungen, Hyperaktivität oder Hirnschäden führen.

Auch wenn ein Glas Wein in der fortgeschrittenen Schwangerschaft wahrscheinlich zu keinen Schäden führen würde, kann das niemand mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, daher sollte in der Schwangerschaft auf das Glas Wein verzichtet werden, was für 40 Wochen auch kein Problem sein sollte.

Keine Meinungen

  1. Wasser im Garten ist wohl eines DER tollsten Elemente, die man unterbringen kann! Ich finde Deinen Artikel wirklich richtg toll. Nach dem Lesen fühl ich mich richtig inspiriert und hab Lust gleich raus in den Garten zu gehen 🙂

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