Was tun bei Akne? Behandlung der häufigen Hautkrankheit

Die Pickel entstehen durch eine Verstopfung der Hautporen. Wenn das Fett, welches die Haut eigentlich schützt, nicht mehr durch die Poren abfließen kann, wie es bei gesunder Haut der Fall ist, können sich Bakterien sammeln, die dann zu Entzündungen führen. In schweren Fällen bilden sich dadurch Knoten, Eiterbläschen und im ungünstigsten Fall auch Narben.

Oft tritt die Akne nur im Gesicht auf, kann aber auch am Körper in Erscheinung treten. Hier sind dann meistens der Rücken und/oder das Dekolleté betroffen. Bei der Art der Behandlung kommt es erst einmal auf die Ursache und den Schweregrad der Erkrankung an. Während man bei einer leichten Form dieser Hautkrankheit noch versuchen kann, den Pickeln mit natürlichen Mitteln auf den Leib zu rücken, sollte man ab einem gewissen Schweregrad einen Hautarzt die Akne behandeln lassen.

Akne behandeln: So wird's gemacht!

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Die Ursachen von Akne

Bei den Ursachen unterscheidet man zwischen einer von Innen her auftretenden Akne, und einer Akne, die durch äußerliche Einflüsse entsteht. Bei einer Akne, die von Innen heraus entsteht, ist die häufigste Form die „Acne vulgaris“, die bedingt durch Hormonschwankungen während der Pubertät auftritt und die spätestens mit Mitte Zwanzig wieder abklingt. Tritt diese Hautkrankheit bereits vor der Pubertät oder erst im hohen Erwachsenenalter auf, können auch Stoffwechselstörungen die Ursache sein. Äußerliche Einflüsse, die zur Entstehung von Akne führen können, sind beispielsweise eine intensive Sonneneinstrahlung, die Verwendung von verschiedenen kosmetischen Produkten, die Reaktion auf bestimmte Medikamente oder auch der Missbrauch von Anabolika.

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Was man selber tun kann

Waschen Sie Ihr Gesicht zweimal täglich mit einer hautschonenden Seife, deren pH-Wert um die 5,5 beträgt. Benutzen Sie zudem Hautpflegeprodukte, die Fruchtsäuren, Salicylsäure oder Milchsäure enthalten. Bei Feuchtigkeitscremes, Sonnenschutzmittel und Kosmetikprodukten sollten Sie Produkte auf Wasserbasis verwenden. Fett- bzw. ölhaltige Produkte verstopfen die Hautporen und fördern die unreine Haut. Besonders bei fettigen Haaren ist es sinnvoll, diese öfter zu waschen und vor allem darauf zu achten, dass die Haare nicht ins Gesicht hängen.

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Ernährung

Die Entstehung der Pickel durch eine falsche Ernährung ist umstritten. Da sich falsche Ernährung allerdings ungünstig auf den Säure-Basen-Haushalt auswirken kann, was dann wiederum die Entstehung von Akne begünstigt, ist anzunehmen, dass die Ernährung zumindest einen sekundären Einfluss auf die Entstehung von Pickel haben kann. Auf jeden Fall kann eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung zu einer Verbesserung des Hautbildes führen. Außerdem sollte man ausreichend Wasser trinken sowie auf Nikotin und übermäßigen Alkoholgenuss verzichten.

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Naturheilmittel

Wer mit Heilmitteln aus der Natur seine Akne behandeln möchte, der kann dreimal wöchentlich Heilerde auf seine Haut auftragen. Die Heilerde befreit die Haut von Talg und Fett, sorgt für eine bessere Durchblutung und ist entzündungshemmend. Außerdem wirkt sie wie ein sanftes Peeling. Auch Teebaumöl oder das sanftere Manukaöl können bei der Behandlung hilfreich sein. Für eine porentiefe Reinigung der Haut sind Dampfbäder mit Kamille oder Meersalz zu empfehlen.

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Lichttherapie

Eine effektive Aknebehandlung ist der Einsatz von Rot- und Blaulicht. Das Blaulicht wirkt antibakteriell, da es die Sauerstoffbildung in den Poren anregt, diese damit reinigt und neue Bakterienbildung bekämpft.
Das Rotlicht fördert die Wundheilung und die Durchblutung der Haut und wirkt zudem noch entspannend auf die Haut.

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Medikamentöse Behandlung

Bei einer schwereren Form der Hautkrankheit, kann der Arzt mit Medikamenten die Akne behandeln. Bei Frauen oder jungen Mädchen kommt es vor, dass der Arzt ein Hormonpräparat verschreibt, ansonsten kann starke Akne auch mit Antibiotika, Vitamin-A-Präparaten oder entzündungshemmendem Kortison behandelt werden.

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Bei Narbenbildung

Wenn Narben zurückbleiben, können diese häufig durch eine Lasertherapie gemildert werden. Auch eine Dermabrasion, ein oberflächliches Abschleifen der Haut durch einen Spezialisten, kann die durch Narben entstandenen Unebenheiten glätten.

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