Warum Kohl stinkt und Paprika verschiedene Farben hat: Angeberwissen bei Tisch

Gemüse

Dem einen oder anderen kommt es bestimmt bekannt vor: Ambitionierte Hobbyköche laden zum selbstgekochten Dinner, glänzen mit ihren Speisen und lassen sich loben und feiern. Zu allem Überfluss geben sie auch noch zu jedem Gang, zu jeder Speise, ja beinahe zu jeder Zutat ihr unendliches Wissen zum Besten. Mit dem folgenden Angeberwissen können auch Sie beim nächsten Dinner brillieren!

Kohl – da stinkt etwas gewaltig

Sollte gerade wieder einmal der Duft einer Speise das Thema sein, können Sie mit dem interessanten Thema dagegenhalten, warum Kohl stinkt: Wenn man Kohl zu lange gart, beginnt er unangenehm zu riechen. Der Grund: Beim Kochen wird Schwefel freigesetzt, der beim rohen Kohl noch fest an Zuckermoleküle gebunden ist. Deshalb kann es in der Küche schon mal nach faulen Eiern riechen. Apropos faule Eier: Wussten Sie, dass man schlechte Eier daran erkennt, dass sie im Wasser oben schwimmen? Ein frisches Ei geht sofort unter. In einem alten Ei befindet sich mehr Luft, da im Laufe der Zeit Wasser durch die Schale verdunstet ist. Je mehr Luft im Ei ist, desto älter ist es und desto besser schwimmt es folglich.

Darum gibt es Paprika in verschiedenen Farben

Das beliebte Gemüse gibt es in verschiedenen Farben, weil es unterschiedliche Reifegrade hat: Eine grüne Paprika ist unreif. Reift sie heran, bekommt sie entweder eine gelbe, orange oder rote Farbe. Die Färbung hängt davon ab, welche Farbstoffe im Laufe der Reife gebildet werden.

Was war zuerst da, das Ei, die Poularde, das Hähnchen oder das Suppenhuhn?

So genau müssen Sie das auch nicht beantworten können. Doch Sie können gern erwähnen, dass Poularde, Hähnchen und Suppenhuhn prinzipiell ein und dasselbe Tier sind. Sie sind nur unterschiedlich schwer und alt. Eine Poularde wiegt mindestens 1,2 Kilogramm, bei weniger Gewicht handelt es sich um ein Hähnchen. Das Suppenhuhn ist der Senior unter ihnen und wiegt mindestens 2,5 Kilogramm.

Warum der Hummer rot wird

In seinem natürlichen Lebensraum ist der Hummer grauschwarz, um sich gut verstecken zu können. Im kochenden Wasser wird er rot, weil ein Farbpigment, das an einem Protein hängt, durch heißes Wasser seine Struktur verliert. Der freie Farbstoff macht den Hummer rot.


Bildurheber: Tomo Jesenicnik – Fotolia

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