Tipps gegen eine Hausstauballergie bei Kindern: So verhalten Sie sich richtig

Die winzig kleinen spinnenartigen Tierchen halten sich durch abgestorbene Hautschuppen vom Menschen am Leben. Besonders in der Nacht, können verschiedene Beschwerden auftreten, da die Milben sich im erwärmten, dunklen und feuchten Orten am wohlsten fühlen.

Sie bevorzugen außerdem auch noch neben dem Bett, Teppiche und Polstermöbel. Atmet Ihr Kind abgesonderten Milbenkot zusammen mit Hausstaub ein, kann dies letztendlich zu den unterschiedlichsten Symptomen führen. Eine Hausstauballergie bei Kindern macht sich mitunter durch Ekzeme, Bindehautentzündung oder Asthma bemerkbar. Jedoch kann auch ein Schnupfen auftreten, der sich durch intensives Nasenjucken, Niesen und fließenden Schnupfen erkennbar zeigt. Unterziehen Sie sich bei solchen Anzeichen unbedingt einer ärztlichen Untersuchung. Der Arzt kann mittels eines Allergietests beurteilen, ob es sich tatsächlich um eine Hausstauballergie handelt. Vorweg können Sie darauf achten, in welchen Fällen sich die Krankheitszeichen bei Ihrem Kind zu erkennen geben, wann Ihr Kind am meistens leidet und ob sich die Beschwerden bei aufgewirbeltem Hausstaub verstärken.

Hausstauballergie bei Kindern: Was wird benötigt?

  • spezielles Bettzeug
  • aufwischbare Fußböden
  • Möbel aus Leder- oder Kunststoffen
  • Scheibengardine
  • abwischbares Fensterrollo
  • eventuell einen speziellen Bodenstaubsauger
  • spezielle Wasch- und Reinigungsmittel

Hausstauballergie bei Kindern bekämpfen: So wirds gemacht!

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Eine „milbenfreie“ Umgebung ist ratsam, wenn eine Hausstauballergie bei Kindern vom Arzt festgestellt wurde. Das ist zwar nicht vollständig machbar, dennoch nicht vollkommen unmöglich. Im Folgenden finden Sie Ratschläge, was Sie gegen eine Hausstauballergie bei Kindern tun können.
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In erster Linie ist die beste Behandlungsmethode eine, wie schon erwähnt, milbenfreie Umgebung zu schaffen. Hierzu können Sie im Fachhandel spezielles Bettzeug beziehen, die undurchlässig für Milbenkot sind. Ein Tipp dazu: Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse über eventuelle Kostenerstattungen für diese speziellen Bettsachen nach. In der Regel ist dies der Fall, wenn ein Attest vom Arzt über eine Hausstauballergie ausgestellt wurde.
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Des Weiteren bekämpfen Sie die lästigen allergieschaffenden Tierchen, indem Sie auf Teppichböden verzichten. Legen Sie Ihre Räume lieber mit einem aufwischbaren Fußboden aus. Hierzu gibt es unterschiedliche Varianten, wie mitunter PVC, Laminat oder Fliesen. Außerdem sollte bei der Wahl einer Couchgarnituren eher auf Leder – oder Kunststoffen zurückgegriffen werden. Und im Kinderzimmer eignen sich Scheibengardinen, kombiniert mit eventuell einem abwischbaren Fensterrollo sehr gut. Beides ist auch erhältlich mit zahlreichen Kindermotiven.
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In jedem Fall ist ein Durchlüften am Morgen im Kinderzimmer empfehlenswert, sowie unbedingt die kompletten Bettsachen zum Lüften auf den Balkon oder dergleichen gelegt werden sollten. Auch eine geeignete Raumtemperatur spielt eine gewisse Rolle, wenn Ihr Kind allergisch reagiert. Ein Richtwert für die nächtliche Temperatur sollte die 20 °C nicht übersteigen und die Luftfeuchtigkeit sollte bei maximalen 45 °C liegen.
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Vermeiden Sie das Staubsaugen mit einem herkömmlichen Staubsauger und das trockene Staubwischen, wenn Ihr Kind direkt in der Nähe ist. Einige Hersteller haben sich Gedanken über Hausstauballergien gemacht und spezielle Bodenstaubsauger mit Mikrofiltern hergestellt.
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Häufiges Waschen ist unumgänglich bei einer Hausstauballergie

Milben sterben erst ei einer Waschtemperatur von mindestens 60 °C ab. Da es aber auch Kleidungsstücke und Kuscheltiere betrifft, die dieser Temperatur nicht standhalten, sind für solche Fälle in Apotheken speziell entwickelte Waschmittel erhältlich. Auch Teppiche lassen sich mithilfe von gesonderten Reinigungspräparaten reinigen, die Milben vernichtend wirken. Alles bedarf eine öftere und regelmäßige Reinigung, mit den dazu entsprechenden Mitteln.

Tipps und Hinweise

  • Halten Sie alles so gut es geht milbenfrei. Weitere Tipps dafür finden Sie auch hier.
  • Fragen Sie bei der Krankenkasse wegen einer Kostenübernahme von Bettsachen an.
  • Wirbeln Sie bei einer Hausstauballergie so wenig Staub wie möglich vor Ihrem Kind auf.

Oftmals werden die Gefahren einer Hausstauballergie schnell unterschätzt aber die Symptome und die daraus resultierenden Erkrankungen können schon gravierend sein, so dass als eine mögliche Behandlung nur noch eine Sensibilisierung in Form regelmäßiger Impfungen in Betracht kommt.

Keine Meinungen

  1. Tolle Tricks. Danke für die ganzen Informationen.

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