The Spirit – visuelles Meisterwerk von Frank Miller

Natürlich – schon wieder eine Comic-Verfilmung, werden sich viele Kinobesucher denken. Aber an dieser Stelle sind Vergleiche zu „Batman – the Dark Knight“ durchaus berechtigt. Die Verbindung aus Realverbindung und CGI-Animationen ist mit Sicherheit gewöhnungsbedürftig, allerdings sind die Grenzen derart fließend, dass Frank Miller ein wirklich herausragendes Werk gelungen ist. In Anlehnung an seinem persönlichen Vorbild Eisner ist ein Film entstanden, der trotzdem die persönliche Note und die Eigenwilligkeit eines Frank Miller beinhaltet, vermutlich zum Glück, so ist am Ende ein Superheld entwickelt worden, der verletzlicher ist als seine Comic-Vorlage.

In „The Spirit“ geht der durchaus ambitionierte Cop Denny Colt, gespielt von Gabriel Macht, im Anzug auf Verbrecherjagd. Der Haken an der ganzen Sache ist, dass Colt unverwundbar erscheint, weil er von den Toten auferstanden ist. Ob dies natürlich den ganzen Film über währt, lassen wir an dieser Stelle einmal offen. Sein großer Widersacher ist Octopus (Samuel L. Jackson), der gemeinsam mit seiner wunderschönen Assistentin (Scarlett Johansson) die Weltherrschaft an sich reißen möchte. Klingt zunächst ziemlich banal nach einem typischen Superheldenepos, ist aber in Wahrheit eine hervorragend aufbereitete Story.

„The Spirit“ sollte man sich als Kinogänger auf jeden Fall zu Gemüte führen, denn dieses Meisterwerk der Bildführung gehört zum Pflichtprogramm 2009.

2 Meinungen

  1. Hmm. Konsens der internationalen Filmkritiker: optisch nett, inhaltlich katastrophal, mit einem fast unverständlichen Plot, lausigen Dialogen, flachen Charakteren. Top-Kritiker Roger Ebert (Chicago Sun-Times) bringt es auf den Punkt:
    „There is not a trace of human emotion in it. To call the characters cardboard is to insult a useful packing material.“
    Klingt nach Totalausfall.

  2. Hi,
    ja ich habe ihn mir letzten im Kino angeschaut und muss sagen, dass das leider alles stimmt!
    Er hat zwar durchaus seine lustigen und skurillen Momente (wo dann auch mal das ganze Kino am Boden liegt vor lachen) aber trotzdem waren die Stimmen die man beim rausgehen gehört hat, alle gleich: „ganz nett gemacht, aber hab mir irgendwie mehr versprochen.“
    Sehr schade!!!

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