Susanne Rauchhaus: Die Übersinnlichen

Jana ist anders als andere. Das merkt sie früh und sie bekommt es immer wieder zu spüren. Vor allem ihre Eltern kommen nicht damit klar, dass Jana übersinnliche Fähigkeiten hat. Als sie dann auch noch einen Lehrer angreift bzw. von seinem eigenen Schatten angreifen lässt, ist die Entscheidung gefallen. Sie landet auf einem Internat, in dem Schüler mit den verschiedensten übersinnlichen Fähigkeiten gemeinsam unterrichtet werden. Bedrohlich ist die Kulisse, bedrohlich zunächst auch die Mitschüler. Telekinese, Gedankenlesen und die Gabe, Dinge zu dematerialisieren – hier gibt es nichts, was es auf diesem Sektor nicht gäbe. Ein Neurologe und eine Psychologin nehmen sich der Jugendlichen an und lernen ihnen mit ihren Fähigkeiten umzugehen. Zumindest sieht das auf den ersten Blick so aus. Doch dann geschehen immer seltsamere Dinge, ein Mädchen ‚ertrinkt‘ in einem Schwimmbecken ohne Wasser und überall tauchen grauenvolle Phantasiewesen auf und zwar solche, die bisher nur in Janas Albträumen existiert haben. Ist sie in der Lage, diese Wesen zu eliminieren und wem kann sie dabei vertrauen?

Ein durchwegs gutes Buch, das den Leser langsam aber ohne Langatmigkeit an des Rätsels Lösung heranführt und dabei nie den Spannungsbogen verlässt. Susanne Rauchhaus ist es gelungen, ein Buch zu schreiben, das nicht nur Jugendlichen eine Gänsehaut über den Rücken fahren lässt.

‚Die Übersinnlichen‘ ist der zweite Roman der Autorin, die bereits 2008 mit einigem Erfolg auf dem Jugendbuchsektor den ‚Hexenspiegel‘ herausgebracht hat.

Susanne Rauchhaus: „Die Übersinnlichen“, erschienen Anfang des Jahres bei Ueberreuter, broschiert zu haben für rund 15 Euro.

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