Spanferkelgrill Bauanleitung: So baut man einen Grill mit Motor selbst

Ohne unnötig Angst machen zu wollen: Diese Spanferkelgrill Bauanleitung geht davon aus, dass man ein wenig Ahnung von Elektrik, Getrieben und Motoren, sowie vom Schweißen hat.

Ein ganzes Spanferkel zu grillen erfordert nämlich nicht nur während des Grillvorgangs eine Menge Geduld, sondern man muss auch beim Zusammenbau des Grills wissen, was man tut – mit wenigen Schritten und halbgaren Materialien kann eine solche Spanferkelgrill Bauanleitung nicht funktionieren. Denn einerseits muss der Grill eine Menge Gewicht aushalten, andererseits muss die Mechanik so ausgelegt sein, dass der Grillmotor gleichmäßig arbeitet und so das fertig gebratene Schwein am Ende auch den hohen Anforderungen entspricht.

Spanferkelgrill Bauanleitung: Was wird benötigt?

  • Stahlstange
  • Winkeleisen
  • Drahtnetze
  • Kette
  • Zahnräder
  • Grillmotor
  • Auffangwanne
  • Kohle oder Hartholz

Spanferkelgrill Bauanleitung: So wirds gemacht!

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Vorbereitung

Bevor man mit dem Bau beginnt, muss man sich darüber klar sein, dass man sehr wahrscheinlich häufig die Werkbank aufsuchen muss. Denn bis auf wenige Ausnahmen kann man die Komponenten nicht kaufen, sondern muss sie selbst herstellen.
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Motor

Der Grillmotor ist das Kernstück bei der Spanferkelgrill Bauanleitung: So eingestellt oder modifiziert, dass er zwischen zwei und fünf Umdrehungen pro Minute macht, wird mit ihm die Qualität des fertigen Ferkels gewährleistet.
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Aufhängung

Spätestens bei der Aufhängung und Verbindung des Grillmotors mit der Stange wird man feststellen, dass die Spanferkelgrill Bauanleitung anders als beispielsweise ein Schwenkgrill kein schnelles Hobbyprojekt ist, sondern einige Zeit und gute Planung benötigt. Denn damit der Grillmotor die Stange, auf der das Schwein aufgespießt ist, auch drehen kann, ist hierfür ein Mechanismus aus Zahnrädern und Ketten nötig, die in den Rahmen integriert werden. Hiermit wird für Halt gesorgt und die Drehung erzeugt.
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Mechanismus

Dreh- und Angelpunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist ein System, bei dem die Spießstange mit einem Zahnrad verbunden ist, das seinerseits durch eine Kette mit einem anderen Zahnrad verbunden wird. Dieses Zweite Zahnrad nun hängt am Grillmotor, der auf diese Weise das Spanferkel dreht.
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Rahmen

Der Rahmen für den Spanferkelgrill kann aus mehreren Stahlrohren bestehen, die das Gewicht der Sau (etwa 25 bis 50 Kilo) aushalten: Sie müssen gut miteinander verschweißt werden.
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Abtropfbecken

In den Rahmen sollte eine Wanne gehängt werden, in der das herab tropfende Fett aufgefangen wird. Zur besseren Reinigung sollte sie abnehmbar sein.
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Glutkasten

Klassischer Weise kann man natürlich auch eine Feuerstelle oder ein Feuerbecken verwenden, ein Glutkasten sorgt hingegen zusätzlich für das sanfte Grillen. Hierzu schweißt man zwei Rahmen aus Winkeleisen und Drahtnetzen zusammen.
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Überbau

Das Schwein wird also nicht von unten, sondern von hinten gegart. Damit aber auch hierbei keine Hitze verloren geht, kann man aus Metallplatten einen Überbau herstellen, der als eine Art Baldachin über dem Ferkel hängt.
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Gewicht

Ein solcher Grill ist enorm schwer und kann kaum transportiert werden: Man sollte ihn an einer Stelle installieren, von der man ihn nicht wirklich wieder entfernt.
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Zeit

Die Grilldauer richtet sich nach dem Gewicht des Tieres: Ein Spanferkel von 30 Kilogramm wird zwischen fünf und sechs Stunden drehen müssen. Hat es im Inneren an der Stelle 80 Grad erreicht, an der das Fleisch am dicksten ist, kann man davon ausgehen, dass das Schwein gar ist.

Tipps und Hinweise

  • Verschiedene Caterer und Partyausstatter bieten auch einen Grillservice an, der allerdings oftmals sehr teuer ist, denn die Servicekräfte müssen den gesamten Zeitraum über den Grill bedienen
Schwierigkeitsgrad:  

Foto: Thinkstock, iStock, gionnixxx

Keine Meinungen

  1. Danke für den Tipp mit der KokosnussCREME! Ich habe es bisher nur mit Kokosnussmilch gemacht, weil man die auch fern der Metropolen in den normalen Asia-Läden bekommt.

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