Source Code: Spannender Action Thriller voller Geheimnisse

Manchen ist er auch bekannt als der Sohn von Musikerlegende David Bowie. Aber anders als andere Promikinder kann Duncan Jones mit eigenen Werken glänzen.

Sein Regiedebüt feierte er mit Moon. 2011 wird Source Code in die Kinos kommen, ein Thriller nach einem Drehbuch von Ben Ripley. Lange Zeit stand dieses auf der sogenannten Blacklist, welche jedes Jahr hitverdächtige Drehbücher aufzählt, die auf eine Verfilmung warten.

Zeitreise oder Simulation – ein Source Code wovon?

Der Zuschauer wird in den Film hineingeworfen wie die Figur in die erste Szene. Captain Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) wacht in einem Zugabteil auf, vollkommen desorientiert. Er schaut sein schönes Gegenüber an, die bezaubernde Christina (Michelle Monaghan), die ihm erklärt, dass er nicht Captain Colter sei. Wir lernen die Passagiere des Zuges kennen, der durch Chicago rauscht. Als der Captain ins Badezimmer huscht, findet er eine Bombe vor – ausgelöst durch ein Handy explodiert sie und der ganze Zug geht mitten in Chicago hoch. Im Spiegel muss Colter erkennen, dass er in einem fremden Körper steckt, den er selbst nicht wiedererkennt.

Colter stirbt – oder auch nicht. Denn er wacht in einer Art Isolationszelle auf, in welcher er Instruktionen erhält. Eine Technologie der Regierung ermöglicht es, in die letzten acht Minuten vor dem Tod einer Person zu springen. Colter soll dies solange tun, bis er Hinweise auf den Attentäter gefunden hat. Wem gehört das Handy?

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In diesem Film gibt es einige Rätsel zu lösen und der Zuschauer darf mitraten. Man weiß nicht, ob das Ereignis bereits stattgefunden hat oder noch in der Zukunft liegt; man weiß nicht, ob Science-Fiction oder Mystery. Aber nach einer gewissen Laufzeit scheint sich zu zeigen, dass Colter Einfluss auf den „Source Code“ hat – als ob er die Geschichte ändern könnte…

Ein Genre- und Ideenmix

Der Thriller erinnert an vieles auf einmal: Und täglich grüßt das Murmeltier, Inception, Deja Vu, Twelve Monkeys, Final Destination – und auch an Games oder ein beliebiges Computerspiel. Denn ein bisschen ist es so, als wenn Colter abermals ein Level nachspielen würde. Wie ein Spieler oder einst Bill Murray als deprimierter Wetterreporter nimmt er aus jedem falschen Versuch Erfahrungen mit und versucht, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Plot mit vielen Twists und Action, schöne Darsteller und ein fähiger Regisseur – das könnte ein richtig guter Anschlag werden.

Der Thriller kommt am 15. April 2011 in die Kinos.

Source Code
Regie: Duncan Jones
Drehbuch: Ben Ripley
Vorlage: Wajdi Mouawad
Mit: Jake Gyllenhaal, Vera Farmiga, Michelle Monaghan, Jeffrey Wright, Russell Peters
Verleih: Vendome Pictures
Kinostart: 15.04.2011

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