Schlaf im Alter: Wissenswertes über altersbedingte Schlafstörungen

Alte Menschen klagen öfter über Schlafprobleme als junge Menschen, denn mit dem steigenden Lebensalter wird auch die sogenannte Architektur des Schalfes stark verändert. Dies bedeutet, dass schlechter Schlaf in jedem Fall medizinisch begründbar ist und kein individuelles Problem darstellt. Wenn ab einem Alter von 60 Jahren immer öfter die Tiefschlafphasen aussetzen oder gar ganz wegfallen, ist es schwierig, einen gesunden Schlaf zu finden und die nötige Ruhe zur Erholung des Körpers auszuschöpfen. Der Schlaf im Alter ist dann sehr leicht und kann durch kleinste Regungen gestört werden. Biologisch ist dies ein Prozess, der die Schlafstörungen im Alter chronisch werden lässt und verschiedene Mechanismen in Gang setzt. Doch auch Krankheiten können Auslöser für Schlaflosigkeit sein, so sind Erkrankungen des Herzens und der Lunge oft Ursache für unruhigen Schlaf, ein hoher Blutdruck oder Depressionen wirken sich aber ebenso negativ aus.

Schlechter Schlaf im Alter – Nicht nur weniger sondern kürzer

An sich gibt es nicht unbedingt nur den Schlaf im Alter, der sich in der Dauer verkürzt, sondern auch verschiedene Schlafphasen, die unregelmäßige Wachphasen mit sich ziehen. Die Einschlafphase ist länger und der gesamte Prozess des nächtlichen Zubettgehens braucht viel mehr Zeit. Schlafstörungen können dennoch auch verschiedene Ursachen haben, der normale Prozess der Alterung ist eine von ihnen. So gibt es auch im Alter immer höhere Wahrscheinlichkeiten, an Krankheiten zu erkranken, die ebenfalls den Schlaf ungünstig beeinflussen. Medikamente sind ebenso ein Faktor, der den Schlaf im Alter dauerhaft erschwert.

Kleine Helfer bei Schlafproblemen 

Helfen kann bei der Schlaflosigkeit, aber auch bei den anderen Problemen im Alter wie Atemstörungen in der Nacht und die „unruhigen Beine“, die am Ruhen hindern, eine Lichttherapie, die stimulierend wirkt. So bringt eine Lichtquelle Vitalität und kann die innere Uhr anregen, beim gesunden Schlafen zu helfen. Die Einschlafsituation sollte außerdem stressfrei sein und im Gegensatz zu Schlaftabletten sind natürliche Schlafmittel wie Baldrian, Melisse oder Johanniskraut etwa in Form von Tees besser verträglich.

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