Ragout kochen: Die besten Tipps zum Fleischgericht

Ragout ist angeblich eine Berliner Spezialität, woher es aber genau kommt, weiß keiner so genau.

Ragout kochen: So wirds gemacht!

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Für ein gutes Ragout braucht man auch wirklich, wirklich gutes Fleisch. Billiges Fleisch aus dem Supermarkt tut es da kaum. Und weder aus ethischen, noch moralischen noch geschmacklichen Gründen wäre Billigfleisch irgendwie vertretbar. Also wenn Sie sich Fleisch gönnen, dann sollten Sie dafür sorgen, dass es qualitativ hochwertiges Fleisch aus nachvollziehbarer biologischer Herkunft ist. Ursprünglich gehören in ein Ragout helles Fleisch und Innereien. Es gibt auch Leute, die Kaninchenfleisch dafür verwenden. Wenn dann an Ostern die Eier ausbleiben aber bitte nicht wundern. Sie können alternativ aber auch Schweinemett nehmen. Manche Esser bevorzugen Geflügel. Wenn Sie Geflügel verwenden, dann kalkulieren Sie für fünf Esser ein Hähnchen.

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Beim Kochen den anfänglichen dunklen Schaum mit einem Schaumlöffel abschöpfen.

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Die Butter für die Sauce erst im Topf anschmelzen lassen, dann erst langsam und gründlich das Mehl einrühren. Erst danach etwas Milch einrühren.

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Da die Sauce leckerer ist, wenn sie dicker ist, empfehle ich: Entweder Sie verwenden weniger Milch oder Sie wählen statt der Milch eine frische, cremige Sahne für Ihre Sauce.

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Geizen Sie auch nicht mit frischen Kräutern und Suppengrün. Verwenden Sie frische Karotten (die Sie vorher waschen und dann schälen oder „schrabben“ sollten), Sellerie, ein paar Blätter Petersilie und Porree.

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Das Ragout nicht nur mit Salz, Pfeffer, sondern auch mit dem (frisch gepressten!) Zitronensaft einer Biozitrone abschmecken.

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Zur Abwechslung: Servieren Sie Ihr hausgemachtes Ragout doch mal mit Worcester-Sauce und in Olivenöl und Salz hellbraun angeröstetem Bauernbrot.

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Getränke: Zum deftigen Ragout empfiehlt sich ein herber Traubensaft oder Rotwein.

Schwierigkeitsgrad:  

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