Pudding selber machen: Grundrezept und Variationen

Pudding selber machen ist gar nicht so schwierig, wie man denken könnte. Große Experimente, die Dr. August Oetker in seiner Apotheke in Bielefeld Ende des 19. Jahrhunderts bei der Entwicklung von Puddingpulver unternahm, sind heute nicht mehr nötig. Es ist schon nahezu kinderleicht, einen formschönen, leckeren Pudding zu zaubern – und das ganz ohne Fertigmischung aus dem Supermarkt. Was man alles zum Pudding selber machen benötigt und wie man die unterschiedlichsten Pudding-Varianten zubereitet, lesen Sie hier.

Pudding selber machen: Die Zutatenliste

Zutaten für Grundrezept Pudding

  • 1/2 Liter kalte Milch
  • 50 g Stärkemehl
  • 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 1 Ei
  • 30 g Zucker

 

Pudding selber machen: Die Zubereitung

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Die Zubereitung des Grundrezepts

Pudding selber machen ist gar nicht so schwierig. Als Erstes geben Sie einen halben Liter Milch in einen Topf. Davon nehmen Sie 6 Esslöffel ab. Die restliche Milch wird nun aufgekocht. Zu den 6 Esslöffeln Milch geben Sie die 50 g Stärkemehl. Nun rühren Sie 1/4 Teelöffel gemahlene Vanille und die Stärkemischung unter Rühren (am besten mit einem Schneebesen) in die kochende Milch ein und lassen die Mischung 5 Minuten köcheln. Als Nächstes müssen Sie das Eigelb vom Eiweiß trennen. Das Eigelb wird in die kochende Masse eingerührt. Nun muss das Eiweiß mit 30 Gramm Zucker steif geschlagen werden. Die Eiweißmasse wird nun in den fast fertigen Pudding untergehoben. Den fertigen Pudding geben Sie nun in eine Schale oder eine Sturzform und stellen ihn für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank, wenn Sie die typische Puddingform mithilfe der Stürzform haben möchten. Man kann den Pudding natürlich auch warm genießen.

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Vanille-Pudding und seine Variationen

Der Vanille-Pudding lässt sich hervorragend mit roter Grütze bzw. Früchten kombinieren. Wenn Sie Gäste erwarten, können Sie den frisch gekochten Pudding abwechselnd mit roter Grütze in Dessertschälchen oder kleine Weckgläschen schichten. Getoppt werden kann der Pudding dann mit Sahne, Schokosplittern und frischem Obst, wie beispielsweise rote Johannisbeeren.

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Der zweite Klassiker: Schokoladenpudding

Wenn Sie lieber Schokoladenpudding mögen, können Sie zu dem oben angegebenen Grundrezept 100 Gramm geschmolzene Schokolade hinzu geben. Der fertige Pudding lässt sich ebenfalls sehr gut anrichten. So lässt sich dieser gut mit Butterkeksen (oder Amarettini) und Kirschsoße kombinieren. Für die Kirschsoße gießen Sie ein Glas Kirschen inklusive der Flüssigkeit in einen Topf und bringen diese zum Kochen. Wenn die Masse kocht, können Sie die Kirschen mithilfe von Speisestärke andicken. Sie schichten als Erstes Butterkekse oder Amarettini in ein Gefäß. Dann geben Sie eine Schicht frisch gekochten Pudding auf die Keksschicht. Nun folgt eine Schicht Kirschsoße, die Sie wahlweise mit Amaretto verfeinert können. Als Nächstes schichten Sie erneut die Kekse, den Pudding und die Soße. Die letzte Schicht können Sie mit geschlagener Sahne, Schokostückchen und frischen Kirschen toppen. Insbesondere Zartbitterschokolade passt sehr gut in Kombination zu dieser Zusammenstellung.

Tipps und Hinweise

  • Geschichteter Pudding lässt sich auch mit unterschiedlichen Puddinggeschmacksrichtungen zusammenstellen.
  • Wenn Sie Gäste erwarten, nutzen Sie Weckgläser, um den Pudding darin mit anderen Zutaten zu schichten. Das sieht zum einen schön aus und Sie haben so zum anderen bereits abgefüllte, kleine Portionen.
  • Um einen Zitronenpudding zu kochen, geben Sie einfach Zitronensaft in das Grundrezept.
  Zubereitungszeit: 20 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

Eine Meinung

  1. Das Rezept ist eine super Idee – toll, auch Pudding selbst zu machen. Aber: 100g Milka Alpenvollmilch ist vieeel zu wenig (schmeckt fast gar nicht nach Schoki) und 50g Stärke dazu geben und 5 Minuten köcheln…hm, also innerhalb von zwei Sekunden war der Pudding schon fertig im Topf – da war das Schoki und ZuckerEischnee einrühren schon eine Kunst…

    Werde das nächste Mal 150g Schoki und 40g Stärke testen…

    :o)

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