Pflanzenzüchtung: Diese Methoden stehen Ihnen zur Verfügung

Pflanzenzüchtung leicht gemacht

Wie Sie ganz leicht und quasi über Nacht selbst zum (Hobby) – Gärtner werden, erfahren Sie hier.

Am Anfang steht der lose Samen oder auch eine kleine, bereits vorgezogene Pflanze aus dem Baumarkt oder aus der Gärtnerei.

Tipp: Wer keine Töpfe oder Anzuchtschälchen hat, der kann sich anfangs bei der Pflanzenzüchtung auch mit Müslischalen, Eierbechern oder ausgewaschenen Joghurt Bechern behelfen. Ansonsten benötigt man für den Anfang neben Saatgut und Töpfen auch noch Blumenerde, ein Schäufelchen und ggfs. eine Sprühflasche sowie ein Gefäß zum Gießen, denn das Gießen darf vor allem zur warmen Jahreszeit keinesfalls vernachlässigt werden.

Nun kann es auch schon los gehen mit dem Gärtnern

Für den Anfang sollten Sie bei einfachen Pflanzen bleiben.
In kleinen Töpfen eignet sich zum Beispiel die Anzucht von Tomaten, Gurken, Paprika, Erdbeeren oder auch Physallis und Melonen.

Übrigens: Aus Zitronenkernen kann man auch hübsche Pflänzchen züchten.

Radieschen sprießen gesund hervor und das schon nach nur wenigen Tagen nach dem Auslegen des Samens im Beet. Ebenso ist es mit verschiedenen Salaten, z.B. Eisbergsalat, Rauke usw.
Auch Zucchini und Kürbis sind ebenso leicht zu züchten.

Je nachdem wie viel Sie essen, reicht bei Zucchini und Kürbis schon jeweils eine einzige Pflanze, um eine normale kleine Familie durch die Sommer- und Herbstsaison zu bringen.

Was eignet sich besser: Samen oder Vorzucht?

Entweder Sie kaufen Samen im Baumarkt, der Drogerie oder Gärtnerei und züchten diese in den kleinen Bechern oder einem Minigewächshaus vor, um sie später ggfs. zu pikieren und umzupflanzen in einen größeren Topf oder gar ins Beet im Garten.

Oder Sie sparen sich die Arbeit (aber auch eine schöne Erfahrung und sicherlich kein Geld, denn fertige Pflänzchen sind erheblich teurer) und kaufen bereits vorgezogene Jungpflanzen für Terrasse, Garten und Balkon. Für eine einzige Jungpflanze der Tomate darf man schon 2,5 Euro ausgeben – im Vergleich zahlt man den gleichen Preis für ein ganzes Päckchen Samen, aus dem man wohl mind. 30 Stück gewinnen kann.
Ansaat und Vorzucht im Minigewächshaus (kostet um die 5 Euro), am besten auf der Fensterbank oder dem sonnigen Balkon.

Weitere geeignete Pflanzen

  • Sonnenblumen sehen hübsch aus und machen kaum Arbeit bei der Anzucht.
  • Kapuzinerkresse rankt wunderbar an Zäunen hoch und vertreibt Ungeziefer. Zudem ist sie sogar essbar und daher bestens für Kinder zum Spielen und Naschen, sowie zur Tisch- und Tellerdeko oder auch im Salat geeignet.
  • Schokoladenblumen kann man leider trotz des tollen Namens nicht essen, dafür duften sie wunderbar.

Sonst noch Wissenswert

  • Ableger: Ableger, z.B. von Kräutern oder Salaten wie Rukola, Zitronenmelisse oder auch Pfefferminze sind quasi „unkaputtbar“. Wenn Sie also Oma und Opa oder auch die Nachbarn überzeugen können, Ihnen etwas abzugeben, dann greifen Sie zu, so können Sie alsbald ernten. Die Kräuter sind auch super für Bio-Tee geeignet.
  • Pflege: Sehr wichtig ist viel gießen, natürlich ohne zu übernässen. Wenn die Früchte erst mal dran sind, dann das Gießen etwas reduzieren, aber die Pflanzen nicht austrocknen lassen. Im Garten früh morgens gießen, denn das abendliche Gießen zieht Schnecken an.
  • Unkraut: sollte regelmäßig entfernt werden, es entzieht den Pflanzen Nährstoffe. Auch Steine behindern die Pflanze im Wachstum und sollten aus den Beeten entfernt werden.
  • Regenwürmer: sind übrigens nicht eklig, sondern ein echter Segen fürs Beet, da sie die Erde genau richtig auflockern. Ab und an können Sie dies dennoch auch selbst vorsichtig mit der Harke, bzw. dem Rechen erledigen.
  • Düngen: sollten Sie bei Pflanzenerde erst nach ca. einem Monat, je nach Art der Pflanze und möglichst natürlich mit Torf und Hornspänen.
  • Hybridzüchtung: Die Hybridzüchtung stellt eine Konkurrenz zur Gentechnik dar. Dadurch könnten Erntegewinne enorm gesteigert werden. Allerdings ist sie keine Methode für den Heimgärtner als Alternative zur herkömmlichen Pflanzenzüchtung.

Eine Meinung

  1. Als bekennender Tomatenfan kann ich nur zum Samen raten und das nicht nur aus Kostengründen. Es gibt beim Samen wesentlich mehr Sorten. Wir ziehen immer mehrere Sorten und so über die Jahre findet man seine Lieblinge. Auch für Kinder ist es Spannend.GrußPeter Wimmer

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