Ökotrophologie studieren: Voraussetzungen und Inhalte des Studiums

Ökotrophologie ist die Wissenschaft der Ernährung. Das Wort leitet sich von den griechischen Wörtern für Haus -„Oikos“, Ernährung -„Trophein“ und Wissenschaft -Lehre“ ab. Das Studienfach gliedert sich in die zwei Bereiche „Ernährungswissenschaften“ und „Hauswirtschaften“.

Ökotrophologie studieren: Welche Voraussetzungen sollte man haben?

Das Studium der Lebensmittelwissenschaften hat einen großen naturwissenschaftlichen Anteil, daher sollte ein angehender Student zumindest ein naturwissenschaftliches Interesse haben; vorteilhaft ist auch ein Leistungskurs in Physik, Biologie oder Chemie. Ein Leistungskurs in den Naturwissenschaften ist aber nicht zwingend notwendig, um das Studium erfolgreich zu absolvieren. Im Grundstudium wird sehr viel der naturwissenschaftlichen Grundlagen noch einmal aufgenommen.

Des Weiteren erleichtern gute Englischkenntnisse das Studium, da ein großer Teil der Fachlektüre auf Englisch ist. Aber auch ohne sehr gute Englischkenntnisse lässt sich Ökotrophologie studieren. Es dauert dann anfangs länger, sich einzulesen, aber es können während des Studiums noch Englischkurse besucht werden, die spezielle Schwerpunkte haben. Einige Universitäten und Fachhochschulen fordern ein Fachpraktikum vor oder während des Grundstudiums.

Ökotrophologie studieren: Was lehren die Hochschulen?

Ökotrophologen sind Fachleute über die Prozesse der Verdauung, des Stoffwechsels und der Ernährung bei Menschen, Pflanzen und Tieren.

Die Module unterscheiden sich an den jeweiligen Hochschulen und es gibt überall andere Schwerpunkte und Wahlpflichtmodule, aber grundsätzlich muss sich ein Student mit folgenden Fächern auseinandersetzen: Organische und Anorganische Chemie, Physik, Mathematik und angewandte Statistik, Zoologie, Botanik, Anatomie, Humanmedizin, Physiologie, Chemie, Lebensmitteltechnologie, Psychologie, Ernährung und Gesundheit, ökonomische und soziologische Fächer wie Volkswirtschaftslehre sowie Didaktik und Methoden der Beratung.

Das Studium ist sehr interdisziplinär. Während das Grundstudium eigentlich nur „trockenes“ Basiswissen vermittelt, kann sich der Student danach einen Schwerpunkt aussuchen, dies kann z.B. Beratung und Dienstleistungsmanagement, Ernährung und Gesundheit oder Lebensmittelwirtschaft sein. Es handelt sich um ein lernintensives Fach, das auch viel Arbeit in Laboren, und dementsprechend Protokolle schreiben, verlangt.

Eine vollständige Liste der Hochschulen, die diesen Studiengang anbieten, finden Sie hier.

Wo arbeiten Ernährungswissenschaftler?

Viele Studenten und Absoventen der Lebensmittelwissenschaften haben bereits vorher eine Ausbildung zum Diätassistenten, Fleischer, Konditor oder Hotelfachfrau gemacht. Nach dem Abschluss in Ökotrophologie übernehmen sie Führungspositionen in der Lebensmittel- und Haushaltsindustrie, in gastronomischen Unternehmen, in Laboren oder im Gesundheits- und Sozialwesen, d.h. sie leiten Mensas, Kantinen, Cateringbetriebe, Krankenhäuser oder Altenheime. Sie arbeiten in der Produktentwicklung oder Qualitätskontrolle, im Bereich der Lebensmittelhygiene oder der Verbraucherberatung.

Viele Lebensmittelwissenschafter machen sich auch selbstständig und arbeiten in der Prävention oder Therapie von psychosomatischen Krankheiten, wie z.B. Magersucht. Übrigens, Ökotrophologie kann man im Gegensatz zu Physik tatsächlich wegen der schönen Frauen studieren. Immerhin beträgt der Frauenanteil 90%.

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