Neues aus Bücherhausen – 05. KW 2007

Orhan Pamuk hat seine Europa-Termine abgesagt und ist auf unbestimmte Zeit in die USA gereist. Grund dafür ist das politische Klima in der Türkei nach dem Mord an Hrant Dink. In Europa wurden die Drohungen gegenüber dem Nobelpreisträger nicht als konkrete Gefahr bewertet und ihm dementsprechend kein besonderer Schutz geboten. (gelesen bei side effects)

Amazon konnte mit gutem Weihnachtsgeschäft den Jahresumsatz auf fast 4 Milliarden US-Dollar steigern, musste dennoch Nettogewinn-Verluste bilanzieren. (gelesen bei blaetterrauschen.de)  Auch in der Schweiz war es ein gutes Jahr mit einer 17prozentigen Steigerung der Zahl der Veröffentlichungen gegenüber 2005. Über die Hälfte aller Titel ist in deutscher Sprache erschienen. (gelesen bei the literary saloon)

Bei Penguin Books hatte man mal wieder eine spannende Idee: diesmal wird es ein Wiki-Roman. (gelesen bei alpha) Wie erwartet chaotisch, aber nicht uninteressant.

Heute vor 60 Jahren starb Hans Fallada. Warum ihm trotz des großartigen „Kleiner Mann – was nun?" nicht angemessen gehuldigt wird, hat Bernd Wagner mal zu erklären versucht.

Victor Hugo, Ernest Hemingway, D.H. Lawrence und Benjamin Franklin sollen auch gern mal völlig nackt gearbeitet haben. Einzige Frau in der Liste: Agatha Christie – sie schrieb einfach ÜBERALL, was die Badewanne einschloss. (gelesen bei bookninja)

Die Titanic zum (Endlos-?)Thema Suhrkamp: „Siegfrieds Tod – Der Tragödie erster Teil"

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